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Montag, 12. Oktober 2009

Grün ist die Galle...

... wenn sie hochkommt, und eigentlich hätte ich reihenweise kotzende Grüne erwartet, nachdem diese sich das wohlwollende Lob der CDU- und FDP-Gnome Pofalla und Niebel zur Jamaika-Entscheidung an der Saar anhören mussten. Höchstwahrscheinlich bin ich nicht der einzige, der bei Pofalla-Niebel mit sofortigem Würgereflex reagiert. Die Grünen allerdings scheinen in dieser Hinsicht immun.

Überrascht hat es mich nicht mehr, ja, nach den Meldungen der letzten Tage war es schon zu erwarten. Zwar ergeben sich für eine Rot/Rot/Grüne-Koalition weitgehende Übereinstimmungen in den Zielen, zwar war der ganze Wahlkampf im Saarland auf eine Ablösung der CDU-Regierung ausgerichtet, zwar hat gegen Ende des Wahlkampfs die Linke zur Wahl der Grünen aufgefordert – egal, die Grünen koalieren jetzt mit CDU und, geradezu absurd, mit der FDP. Jamaika , Reggae, Reggae! Na und, scheiß drauf, wen interessiert schon das Wahlkampfgeschwafel von gestern?

Vergeblich wird man nun allerdings auf eine „Wählertäuschung“-Kampagne der Medien warten, obwohl diese Wählerverarschung meines Erachtens wesentlich gravierender ist als Ypsilantis „Wortbruch“ in Hessen. Dort hatte Ypsilangti einen linken Wahlkampf geführt mit dem klaren Ziel den unsäglichen Koch abzulösen. Für den „Wortbruch“ hatte sie zumindest das Argument der Mehrheitsverhältnisse auf ihrer Seite. Im Saarland gibt es nun das anvisierte Wahlergebnis und optimale Mehrheitsverhältnisse. Egal, jetzt ist kein Argument fadenscheinig genug, um eine, den Wahlkampfthesen diametral entgegengesetzte Koalitionsentscheidung zu rechtfertigen. Und die einschlägige Medienmischpoke, die sich im Fall Ypsilanti monatelang vor Empörung überschlagen hat, sie applaudiert, murmelt Beifall oder schweigt im besten Fall.
Ich hoffe inständig, dass die Grünen an diesem Bissen ersticken.


Jamaika
In seiner unendliche Weitsicht beschrieb Thomas Gsella schon 2004 den (Grünen) Jamaikaner treffend wie folgt:





Der Jamaikaner hockt herum,
und wenn er hockt, dann trinkt er.
Und wenn er trinkt, dann trinkt er Rum,
und wenn es rummst, dann singt er.

Und wenn er singt, dann braucht er was,
und wenn er’s braucht, dann fickt er.
Und wenn er fickt, dann raucht er was,
und wenn er raucht, durchblickt er.

Und wenn er’s blickt, geht’s langsam aus.
Und wenn es ausgeht, langt’s ihm.
Und wenn’s ihm langt, kriecht er nach Haus
und pimpert weiter. Dankt’s ihm!

Tief im Süden

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