Amerikas next Top-Präsident

Wenn auch nur die Hälfte von dem stimmt, was sich die beiden Kandidaten in der Schlammschlacht der letzten Monate so gegenseitig vorwarfen, so wird der nächste US-Präsident/die nächste US-Präsidentin ein primitives, kriminelles Charakterschwein oder ein primitives, kriminelles Charakterschwein sein. Tolle Wahl, die den amerikanischen Wählern da angeboten wird.

Politik ist langweilig und wird deshalb einzig in Form von Allgemeinplätzen oder populistischer Kraftmeierei der lächerlich verkleideten und ekstatisch kreischenden Menge halbdebiler Fans zugemutet. Nur zu verständlich, dass sich dann heute, wie üblich, etwa 50% der Wahlberechtigten so einer Negativ-Auswahl verweigern. Wer, wenn er noch einigermaßen bei Verstand ist, will sich schon mit lächerlich verkleideten und ekstatisch kreischenden Vollhonks gemein und mitschuldig machen, einem (s.o.) kriminellen Charakterschwein zu realer Macht verholfen zu haben?

PS: Da es unfassbarerweise gelungen ist, bei einem gehörigen Teil der Deutschen die Vollkörpertätowierung als Erkennungszeichen für einen trendigen Vollidioten durchzusetzen, habe ich wenig Zweifel, dass der politikabstinente Jauchekübelwahlkampf bald auch in Deutschland fröhliche Urständ feiert. „Angie“- oder „Siggi“-Schilder-schwingende Pickelgesichter lassen mich nichts Gutes ahnen.
pathologe - 8. Nov, 11:08

Es

lohnt sich fast nicht, darüber zu schreiben. Weder dort noch hier schaffen es integre Personen bis an die Spitze. In Abwandlung eines (soweit ich mich erinnere) Monty-Python-Zitats: Die Menschheit ist nur noch eine Präsidentenwahl von der Barbarei entfernt.

Als ob nicht 2016 schon in Sachen ablebende Künstler schlimm genug gewesen wäre. Obwohl: vielleicht ahnten diese das ganze Dilemma?

blackconti - 8. Nov, 14:16

Stimmt,

aber letztendlich wäre Schweigen dann doch zuviel des Sängers Höflichkeit. Naja - am Ende wurde es ein Krächzen.

Die dahinscheidenden lebenslangen künstlerischen Begleiter machen mir natütrlich auch Sorgen, zumal die ja mittlerweile jünger sind als ich:-)
dauersauer - 10. Nov, 12:40

Was ist nur los? Hat die Software an den Wahlmaschinen versagt, Hat bei der letzen Bilderbergkonferenz jemand gepennt.
Eine Erkenntnis ergab die Wahl. Die Demokratie in Amerika scheint nicht abgeschafft worden zu sein.
Unsere Elitejournalisten reden und schreiben sich um Kopf und Kragen. Jetzt dürfen sie demnächst am Katzentisch bei Trump platz nehmen.
Ob mir allerdings wohl bei dem Gedanken ist, das Jeder Psycho mit dem roten Knopf spielen darf, der die finanziellen Mittel hat, steht auf einem anderen Blatt.
Aber ob D.T. ein Psycho ist, wird sich Zeigen.
Wenn er die Außenpolitik wie angekündigt ändert, ist mir seine Innenpolitik wurscht, Die Freiheit haben die Amerikaner genau wie die Afghanen.

blackconti - 10. Nov, 14:56

Ach, es ist doch wirklich eine Freude, all diese arroganten Esel- ääh Edelmanipulatoren - beim rumeiernden Zurückrudern zu beobachten. Und wenn sich nun gar die berichtete Wertschätzung zwischen Trump und Putin jetzt auch noch als ehrlich und dauerhaft erweisen sollte – oh Gott, oh Gott, was wird dann aus dem so mühsam indoktrinierten Feindbild?

Noch was: US-Demokratie funktioniert? Kann man so sehen, wenn man vom Wahlsieg Trumps gegen die geschlossene Phalanx des Mainstreams überrascht ist. Betrachtet man jedoch die Wahlbeteiligung, kommen mir doch erhebliche Zweifel. Der Mehrheit der wahlberechtigten US-Amerikaner war diese Wahl schnurz-piep-egal. Von 219 Mio wahlberechtigten US-Bürgern haben sich nur 146 Mio registrieren lassen ( ist wegen der fehlenden Meldepflicht in den USA notwendig!). Von diesen Registrierten haben dann nur noch 108 Mio tatsächlich abgestimmt, also eine Wahlbeteiligung von 49,3 % . Trump und Clinton konnten jeweils ca 59 Mio Stimmen für sich verbuchen, was letztlich bedeutet, dass nur ca. 27% aller wahlberechtigten US-Amerikaner Donald Trump aktiv gewählt haben. Nicht gerade berauschend – oder? Natürlich weiß ich, dass es bei Wahlen in Deutschland mit der Wahlbeteiligung ähnlich aussieht, aber das spricht meiner Ansicht auch nicht unbedingt für eine funktionierende Demokratie.

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