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Montag, 14. Juli 2008

Who is who?

Höchstwahrscheinlich bin ich zu neugierig, aber wenn es im fernen Palo Alto in Kalifornien einen regelmäßigen „Tief im Süden“-Leser gibt, dann frage ich mich natürlich, wer das sein könnte. Er/sie wird deutschsprachig sein und mich höchstwahrscheinlich kennen. Frage: Wen kenne ich, der in Palo Alto leben könnte?
Dort ist die Stanford University, da hätte ich einen Verdacht, aber die Klicks kommen über den Server von Agilent Technologies. Trotzdem: Flo – bist Du das? Du oder derjenige/diejenige welcher/welche kann mir ja mal ne e-mail schreiben. Die Adresse steht auf der rechten Seite. Wenn’s aber die CIA ist, oder sonst ein Auswertungscomputer der unseligen Bush-Admistration – die brauchen mir nicht zu schreiben.

Freitag, 25. April 2008

Mea Culpa

Irgendwie hat es sich ja schon angedeutet und urplötzlich war sie da, die Blog-Blockade tief im Süden. Täglich resignierender warte ich auf irgendeinen Geistesblitz, hoffe auf irgendetwas Mitteilenswertes, doch mit jedem weiteren, bloglosen Tag erscheint eine Fortsetzung schwieriger, weil jeder Ansatz zu einem Beitrag, den ich noch vor wenigen Wochen bedenkenlos verwurstet hätte, von mir nunmehr nur noch kritisch hinterfragt und dann wegen Banalität oder Geschwätzigkeit verworfen wird.

Offensichtlich ist mir mein Hang zum Blödeln oder zumindest eine gewisse Ironie abhanden gekommen und ich ahne auch warum: Seit gut 2 Monaten bereitet mir mein rechtes Knie erhebliche Probleme, d.h. dass ich mich nur noch mit einer täglichen Dosis Diclophenac einigermaßen schmerzfrei bewegen kann und da das auf Dauer wegen der Nebenwirkungen nicht ratsam ist, ist in Kürze der Einbau eines künstlichen Ersatzknies unvermeidlich.

Edvart Munk " Der Schrei"Dies ist an sich ja nicht so ungewöhnlich und ich kenne viele Leute meines Alters, die mit so einem Ersatzteil problemlos durch den Lebensabend marschieren. Aber genau hier beginnt mein psychologisches Problem, denn die Lebensdauer so eines Kunstknies beträgt, je nach Belastung, 10-15 Jahre und gilt normalerweise als letzte Möglichkeit zur Reparatur der Beweglichkeit. Danach wird man geschoben und dann kommt das Ende.

Ja, und bei dieser düsteren Zukunftsperspektive soll man nicht in depressives Grübeln verfallen und sich statt dessen darüber wundern, dass noch vor 3 Monaten die Asiaten trotz Lactoseunverträglichkeit soviel Milch aufgekauft haben, dass der Milchpreis explodierte – jedenfalls wurde das so erklärt – und heute, 3 Monate später, besteht plötzlich, angeblich wegen Ausweitung der Milchproduktion, ein solches Überangebot, dass die Milchbauern wegen des Preissturzes vor dem Ruin stehen (angeblich); oder der Biosprit, noch vor 3 Monaten als Klimaretter bejubelt, ist heute, 3 Monate später, schuld an steigenden Lebensmittelpreisen und am Hunger in der Welt...??

Äääh, wo war ich stehen geblieben? Ach ja, Depression und Grübeln! Ich glaube, das Schreiben tut mir doch ganz gut und ich entschuldige mich hiermit in aller Form für das 20-tägige Nichts beim Anklicken dieses Blogs. Ich glaube, jetzt geht’s wieder.

Samstag, 5. April 2008

Vielleicht...

...täusche ich mich, aber ich meine seit einigen Wochen eine gewisse Blog-Lethargie zu bemerken, sicher bei mir, aber auch anderenorts. Die Abstände zwischen den Postings werden länger und kaum jemand nimmt Bezug auf die aktuellen Medienkampagnen, Stichwort: Tibet, Bankenkrise, Linksruck und Talfahrt der SPD/CSU usw.

Möglicherweise liegt genau hier die Ursache, in den aufgepfropften Kampagnen. Man spürt die Absicht der Meinungssteuerung und verweigert sich. Erstens, weil man sich nicht gerne einspannen lässt und zweitens, weil’s eh Wurscht ist, was man dazu absondert.

Möglicherweise geht aber auch eine Modetorheit langsam zu Ende, ähnlich wie, Gott hab sie alle selig, seinerzeit Hula-Hoop, Gedeckzwang ( Bier plus Korn), Leggins ( besonders gerne von Damen mit ausladendem Untergestell getragen), NDW ( Neue Deutsche Welle –da-da-da), Opel Manta mit Fuchsschwanz, Ronald Barnabas Schill oder Verona Poth geb. Feldbusch.

Auf’s Bloggen bezogen kann man evtl. in Abwandlung des Karl-Valentin-Ausspruchs, es sei schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem, nunmehr behaupten: Es ist schon alles gesagt und mittlerweile auch tatsächlich von fast jedem.

Freitag, 21. Dezember 2007

Die stade Zeit

Plötzlich ist sie da, die absolute Lustlosigkeit. Interessiert es mich, ob Jacob Zuma nun Parteichef des ANC wurde? Eigentlich schon, denn das war voraussehbar und voraussichtlich wird er der nächste Präsident in Südafrika. Aber mag ich was dazu schreiben? Besser nicht, denn objektiv gesehen habe ich keine Ahnung, welche Veränderungen sich dann ergeben und ob das Einfluss auf unser Leben hier am Kap haben wird.

Interessiert es mich, ob irgendwelche dubiosen Klerikale irgendwelche dubiose Bücher veröffentlichen mit flott hingerotzten Gottesbeweisen? Ne, überhaupt nicht, aber auch die Gegenargumente sind mir, weil inflationär publiziert, schnurzpiepegal. Jutta Dittfurth allerdings, in „Hart, aber fair“, fand ich einfach großartig.

Interessiert mich der Schrott vom Mediamarkt? Natürlich nicht, ich bin doch nicht blöd, aber die Werbespots mit dem Olli Dittrich finde ich zum Kringeln komisch.

Irritiert es mich, dass mir nun schon seit einer Woche nix mehr für den Blog einfällt? Ja, I love rock'nrollschon, und deshalb, damit die paar täglichen Klicks sich nicht enttäuscht abwenden, poste ich jetzt diesen Befindlichkeitsrapport.

Und zwischen den Feiertagen beschreibe ich dann, wie uns die Gans im Magen gelegen hat, bzw. welche Silvesterknaller ich diesmal nicht gekauft habe. Bis dann also und allseits schöne und frohe Weihnachten

Mittwoch, 21. November 2007

Ziemlich unbemerkt,...

Firework...auch von mir selber, jährte sich gestern die Existenz dieses Blogs zum zweiten mal.
Keine Danksagungen, keine Lobeshymnen, keine Glückwunschtelegramme aus aller Welt, nicht mal ein gelangweiltes Gähnen – nichts, still ruht der See.
Und weil soviel Ignoranz einfach bestraft gehört, mache ich noch ein Weilchen weiter, allen „Buuh, aufhören!“- Rufen zum Trotz. Jetzt erst recht!

Und zur Erinnerung: Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern, d.h. von vor 2 Jahren!

Donnerstag, 6. September 2007

Sorry,...

...dass ich im Moment das Blog etwas vernachlässige, aber vor ein paar Tagen habe ich Anschluss an einen-neuen-Freundeskreis (jpg, 139 KB) gefunden...

(Thanks, James!)

Freitag, 16. Februar 2007

Mahnungen...

...erhalte ich momentan fast täglich. Was ist los, nix Neues auf der Blackconti-Seite? Stimmt, aber hier ist Sommer, es ist warm und Sonne, Sand und Meer sind z.Zt. interessanter, als unmaßgebliche Meinungen zu Gott und der Welt zu verfassen. Sobald sich die Lust am Schreiben wieder eingestellt hat melde ich mich sofort. Bis dahin schreib ich nix, weil ich nix zu erzählen habe – und das ist wohl auch besser so.

Montag, 1. Januar 2007

In die Wüste schicken...

Namib über Google earth...lassen wir uns ab morgen zusammen mit unseren Kindern und wenn wir dann schon einmal in Namibia sind, fahren wir gleich noch ein Stück nach Norden in den Ethosha-Nationalpark. Das nachts von Flutlichtscheinwerfern erleuchtete Wasserloch im Okaukuejo-Camp gilt als einer der besten Tierbeobachtungsspots in Afrika. Wir werden Mitte Januar wieder zurück sein und bis dahin muss Blogdorf leider auf meine wahnsinnig spannenden Beiträge verzichten. - Hat da jemand „ Gott sei Dank!“ gesagt?
Nun, das will ich jetzt mal überhört haben.
Ein gutes 2007 und bis bald.

Samstag, 23. Dezember 2006

Seasons Greetings

Allen, die wir nicht persönlich erreichen können und allen, die zufällig mal hier reinschauen wünschen wir tief aus dem Süden: merry-christmas-and-a-happy-2007 (wmv, 2,287 KB)

Dienstag, 21. November 2006

Sag mal, Blackconti,…

…ist Dir eigentlich schon aufgefallen, dass Du nunmehr seit 365 Tagen, d.h. heute bereits ein ganzes Jahr, die Blogsphäre mit deinem Hirngeschwurbel „Tief aus dem Süden“ traktierst?

Jetzt, wo Du es sagst, verehrtes Weblog, fällt mir das auch gerade auf. Mein Gott, wie die Zeit vergeht!

Wie lange gedenkst Du denn noch weiter zu machen, bzw. wird das nicht auf die Dauer langweilig?

BlackcontiAch, weißt Du, verehrtes Weblog, langweilig war mir beim Schreiben eigentlich noch nie und ob das Geschriebene langweilig ist, sollen andere beurteilen. Natürlich befällt mich von Zeit zu Zeit eine gewisse Ladehemmung. Ich habe das, wie Du Dich vielleicht erinnern kannst, das ein oder andere mal auch schon zugegeben. Aber in der Regel blinkt nach 3-4 Tagen wieder die Schreibeinfall-Anzeigeleuchte. Weiter machen muss ich allein schon deshalb, weil ich Dich ja bereits für ein weiteres Jahr bezahlt habe und Du mir noch sooo viel Speicherplatz anbietest.

Warum machst Du das eigentlich, oder anders gefragt, für wen schreibst Du?

ZWebloguallererst mache ich das für mich selber. Ich habe einfach Spaß an der Sprache und am Drechseln vom Sätzen. Das Aufschreiben der eigenen Gedanken zwingt dazu, sie zu ordnen, zu hinterfragen und ihre Logik zu überprüfen. Das mir dies häufig nur unzureichend gelingt, weiß ich natürlich auch. Für wen schreibe ich noch? Sicher für Frau Blackconti, die mir immer ein guter Gradmesser ist, ob ein Beitrag gelungen ist. Sie liest es zuerst, und wenn sie lachen muss, ist’s wohl auch für andere komisch. Weiter schreibe ich für unsere Leute in Deutschland, damit die wissen, wie’s uns hier in Afrika geht und natürlich auch für alle, die Dich per Zufall, oder regelmäßig anklicken.

Gibt es Dinge, die Du in der Blogsphäre besonders schätzt, oder die Dir missfallen?

Missfallen? Eigentlich nix, denn die Pöbel-, Proll- Dummschwätzerblogs muss man ja nicht anklicken. Besonders schätze ich die vielen klugen Köpfe, die ihre Beiträge bloggen. Durch die dort enthaltenen Informationen, Verweise und Links erfährt man eine erstaunliche Erweiterung des persönlichen Horizontes. Zum Beispiel wusste ich bis heute nicht, dass mir mein Weblog Fragen stellen kann!

Ach, Blackconti, dein Weblog kann das natürlich, denn es stammt ja nicht von einem der klugen Köpfe.........Bin ja schon weg!

Tief im Süden

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