Who is who?
Höchstwahrscheinlich bin ich zu neugierig, aber wenn es im fernen Palo Alto in Kalifornien einen regelmäßigen „Tief im Süden“-Leser gibt, dann frage ich mich natürlich, wer das sein könnte. Er/sie wird deutschsprachig sein und mich höchstwahrscheinlich kennen. Frage: Wen kenne ich, der in Palo Alto leben könnte?
Dort ist die Stanford University, da hätte ich einen Verdacht, aber die Klicks kommen über den Server von Agilent Technologies. Trotzdem: Flo – bist Du das? Du oder derjenige/diejenige welcher/welche kann mir ja mal ne e-mail schreiben. Die Adresse steht auf der rechten Seite. Wenn’s aber die CIA ist, oder sonst ein Auswertungscomputer der unseligen Bush-Admistration – die brauchen mir nicht zu schreiben.
Dort ist die Stanford University, da hätte ich einen Verdacht, aber die Klicks kommen über den Server von Agilent Technologies. Trotzdem: Flo – bist Du das? Du oder derjenige/diejenige welcher/welche kann mir ja mal ne e-mail schreiben. Die Adresse steht auf der rechten Seite. Wenn’s aber die CIA ist, oder sonst ein Auswertungscomputer der unseligen Bush-Admistration – die brauchen mir nicht zu schreiben.
blackconti - 14. Jul, 11:30

Dies ist an sich ja nicht so ungewöhnlich und ich kenne viele Leute meines Alters, die mit so einem Ersatzteil problemlos durch den Lebensabend marschieren. Aber genau hier beginnt mein psychologisches Problem, denn die Lebensdauer so eines Kunstknies beträgt, je nach Belastung, 10-15 Jahre und gilt normalerweise als letzte Möglichkeit zur Reparatur der Beweglichkeit. Danach wird man geschoben und dann kommt das Ende.
schon, und deshalb, damit die paar täglichen Klicks sich nicht enttäuscht abwenden, poste ich jetzt diesen Befindlichkeitsrapport.
...auch von mir selber, jährte sich gestern die Existenz dieses Blogs zum zweiten mal.
Ach, weißt Du, verehrtes Weblog, langweilig war mir beim Schreiben eigentlich noch nie und ob das Geschriebene langweilig ist, sollen andere beurteilen. Natürlich befällt mich von Zeit zu Zeit eine gewisse Ladehemmung. Ich habe das, wie Du Dich vielleicht erinnern kannst, das ein oder andere mal auch schon zugegeben. Aber in der Regel blinkt nach 3-4 Tagen wieder die Schreibeinfall-Anzeigeleuchte. Weiter machen muss ich allein schon deshalb, weil ich Dich ja bereits für ein weiteres Jahr bezahlt habe und Du mir noch sooo viel Speicherplatz anbietest.
uallererst mache ich das für mich selber. Ich habe einfach Spaß an der Sprache und am Drechseln vom Sätzen. Das Aufschreiben der eigenen Gedanken zwingt dazu, sie zu ordnen, zu hinterfragen und ihre Logik zu überprüfen. Das mir dies häufig nur unzureichend gelingt, weiß ich natürlich auch. Für wen schreibe ich noch? Sicher für Frau Blackconti, die mir immer ein guter Gradmesser ist, ob ein Beitrag gelungen ist. Sie liest es zuerst, und wenn sie lachen muss, ist’s wohl auch für andere komisch. Weiter schreibe ich für unsere Leute in Deutschland, damit die wissen, wie’s uns hier in Afrika geht und natürlich auch für alle, die Dich per Zufall, oder regelmäßig anklicken.

