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Montag, 7. Juli 2014

Google vergißt nichts,…

…auch nicht einen schon vor 2 Jahren hier eingestellten Blog-Beitrag und wer sucht, der findet. Jürgen O. Stange, Mitglied der LINKEN, Kreistagsabgeordneter im Kreis Meyen-Koblenz und Initiator der Bürgerinitiative „ICH TU’S“ hat gegooglt und nun nach 2 Jahren diesen Blog gefunden. Jürgen O. Stange war auch mal Karnevalsprinz in Berlin und er war mal , vor 2 Jahren auf dem Göttinger Parteitag, Kandidat für den Parteivorsitz bei den LINKEN. Weil die Bilder und die Abschluss-Statements der damaligen Kandidaten so urkomisch wirkten, habe ich sie zu meinem damaligen Beitrag verwurstet, ironisch, wie ich glaubte und, meinem Blog-Stil gemäß, auch polemisch.

Jetzt hat mir Herr Stange eine E-Mail gesandt mit dem Hinweis, dass seine Kandidatur nicht wirklich ernstgemeint war, sondern nur deshalb erfolgte, um auf dem Parteitag mehr Redezeit für seine Anliegen zu bekommen. Dies ginge auch klar aus seiner Parteitagsrede, den Link hat er beigefügt(Pos.3), hervor.

Ich habe mich nun per E-Mail bei Herrn Stange entschuldigt und dabei angeboten meinen damaligen Blog-Beitrag zu löschen, falls ich ihn verletzt haben sollte. Nein, löschen brauche ich nichts, antwortete Herr Stange, aber vielleicht sei ein kurzer Nachtrag möglich. ICH TU’S, lieber Herr Stange, und jetzt sind wir uns wieder gut – oder?

Samstag, 6. Juli 2013

Es gibt wieder Hoffnung

Fast drei Wochen Blog-Abstinenz und kein schlechtes Gewissen. Wozu auch? Klappe halten, wenn man nix zu sagen hat, ist ja wohl selbstverständlich. Themen gäbe es zwar z.Zt. en masse, aber daran arbeiten sich jetzt alle Medien ab. Soll’n sie, meinetwegen, soll’n sie weiter gegen den grausamen Diktator Assad in Syrien geifern und Waffenlieferungen für die ach so demokratieliebenden Aufständischen bejubeln und gleichzeitig das ägyptische Militär feiern, wenn es kurzerhand die Demokratie außer Kraft und den frei gewählten Präsidenten absetzt. Demokratie ist halt nur, wenn richtig gewählt wird. Richtig im Interesse von – ja, von wem eigentlich?

Interessiert ist auf jeden Fall der amerikanische Freund. Der interessiert sich für uns alle und dies Interesse macht mir Hoffnung. Google.com in MountainView ist ein treuer Follower und schaut hier jeden Tag rein, auch wenn sich wochenlang nix tut. Nach den Schlagzeilen der letzten Tage setze ich nun mein ganzes Vertrauen darauf, in der NSA einen 2. treuen Mitleser gewinnen zu können. In die USA will ich ja in diesem Leben nicht mehr reisen und deshalb hier nun hemmungslos und kompakt eine Sammlung von bösen, bösen Worten, die in einem Dokument des „US-Department of Homeland Security" offiziell aufgelistet sind:

Flughafen, Alkohol, Tabak, veredeln, Eis, Schwein, Absturzmischung, vergiften…

Nein , bitte, es reicht und wer mehr will, darf sich hier gerne selber Sätze basteln, welche die NSA-Computer zu hektischer Betriebsamkeit anregen. Und lachen sollte nun keiner. Evo Morales, der bolivianische Präsident, lacht bestimmt nicht. Sein unfreiwilliger Aufenthalt am Flughafen in Wien wurde von den Österreichern zwar mit einer Absturzmischung aus Alkohol, Eis und Tabak veredelt, die CIA aber würde das Schwein nun am liebsten vergiften. Wundert mich sowieso, dass die Amis den nicht gleich abgeschossen haben, denn nach alter amerikanischer Tradition ist doch nur ein toter Indianer ist guter Indianer.

Na, mein fleissiger NSA-Computer? Das gefällt dir doch sicher. Jetzt hoffe ich schwer, dass du von nun an täglich hier reinschaust. Dann gibt’s auch bald wieder hübsche Schlüsselwörter, versprochen! Deine Mühe soll ja nicht umsonst sein.

Mittwoch, 2. Januar 2013

“All the best!”…

...dazu ein kurzer Händedruck und schon war die Glückwünscherei zum Neuen Jahr erledigt, jedenfalls für die Mittwochs-Wobbler des Margate Country Clubs, und man konnte sich umgehend dem Eigentlichen, der Zähmung des wunderlichen Eigenlebens eines Golfballs, zuwenden. „All the best!“ muss jetzt auch hier genügen, denn das ist 1. genauso gemeint und 2. sind 10-Mal Jahreswenden-Firlefanz einfach genug.

So, das wäre also jetzt erledigt und bis vor wenigen Stunden trug ich mich schwer mit der Absicht, auch dieses Weblog zu erledigen, denn nach nunmehr 7 Jahren mehr oder weniger regelmäßiger Einträge macht sich auch da eine gewisse Unlust breit. Die Wiederholungen in Themen und Formulierungen nehmen beständig zu und wenn ich durch ältere Postings klicke, ist mir da so manches mit zunehmenden Abstand ganz schön peinlich. Um es kurz zu machen, ich habe mich letztlich dann doch entschlossen, die Knallgrauen ein weiteres Jahr zu bezahlen, d.h. noch etwas weiterzumachen, weil es ja immer noch eine Handvoll Leser gibt, die regelmäßig vorbeischauen und weil dann genügend Zeit bleibt, die Einstellung des Schreibbetriebes sozialverträglich zu gestalten.

Nun, soweit ist es noch nicht und wer jetzt über das angedeutete Ende dieses Weblogs in Jubel ausbricht, soll sich mal nicht zu früh freuen. Auf eins kann man sich bei mir bisher immer verlassen: Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern, bzw. von oben!
Deshalb allen Lesern jetzt noch einmal ganz herzlich und offiziell aus dem tiefen Süden:

DSC_53071
All the best for 2013!

Dienstag, 17. Januar 2012

Huch!

„Tief im Süden“ ist ein Weblog, welches ich vor über sechs Jahren ohne jedes Konzept begann, weil ich, nächtens im Web surfend, zufällig auf ein Twoday-Blog stieß. Die Begriffe „Blog“, bzw. „bloggen“ hatte ich zwar schon gehört, aber was dahinter steckte, wusste ich damals nicht. Nun war ich also bei einem gelandet. War’s irgendein Katzenblog oder ähnliches? Ich erinnere mich nicht mehr, aber die persönliche Form brachte mich plötzlich auf den Gedanken, so etwas selbst einzurichten. Nach unserem Umzug nach Südafrika unterhielt ich ständigen Mail-Kontakt mit den Kindern, Verwandten, Freunden und Bekannten und die Möglichkeit, alle in einem Aufwasch zu bedienen, schien verlockend. Ein Klick am „Katzenblog“ auf den twoday.net-Link und schon landete ich auf der „1-2-3-eigenen-Blog-einrichten“-Seite. Eine halbe Stunde später gab’s das Tief-im-Süden-Blog und war ich zu „blackconti“ mutiert. Im Prinzip hab ich am Layout bis heute nichts geändert – wozu auch?

Und inhaltlich? Na ja, eine Rubrik „dies und jenes“ sagt eigentlich alles. Viele bunte Bilder, Berichte über unser Leben hier und unsere Befindlichkeiten. Meinungen, mehr oder weniger unausgegoren, zu aktuellen politischen Themen, aber immer schön durch die linke Brille und immer gern einen ordentlichen Schuss Häme oder Spott für öffentliche Akteure, ahnend, dass das zwar oft verdient, sehr oft aber auch sehr ungerecht ist. Da gibt es dann einen Zirkel interessierter Leser, der dieses Gebräu durch einen täglichen Klick goutiert, aber diese Leserschaft ist äußerst überschaubar. Mit den zufällig reingeschneiten Klicks ergibt sich ein durchschnittlicher Tagessatz von ca. 25 und der steht so seit Jahren, seltene Ausreißer nicht mitgezählt.

TiS-StatisikSo, und nun komme ich zur Überschrift. Huch, plötzlich, am 2. Januar schießen die Klicks hoch, vervier-fünf-und-sechsfachen sich, über mehrere Tage, und dabei habe ich außer ein paar Allerweltszeilen zu Weihnachten nichts in das Blog gestellt. Komisch, alle Klicks, zu 99% aus Deutschland, landesweit verteilt, zielen auf einen alten Blogeintrag vom 29.10.2009, der sich dem Bild-Chef Kai Diekmann widmet. Ein Klick auf einen der aufgelisteten Backlinks erklärt dann die wundersame Klick-Vermehrung: Das Diekmann-Bildchen aus meinem Blogbeitrag ist bei Google auf der 1. Seite einer Suchanfrage nach Kai Diekmann verlinkt und der ist z.Zt. wegen des Wulff-Affairchens in aller Munde. Der eigentliche Witz ist nun, dass dieses Bild gar nicht von mir stammt. Ich habe es seinerzeit auch nur im Web gefunden und mittels copy and past geklaut. Kann „Titanic“ gewesen sein, ich weiß es nicht mehr. Einen Quellennachweis habe ich mir damals jedenfalls geschenkt, wie so oft. Unverzeihlich, ich weiß. Auf der anderen Seite freut es mich natürlich ungemein, dass gerade dieses Diekmann-Portrait so eine schöne Resonanz findet und dass das klare Wort von Max Goldt nun in vielen Hirnen segensreich wirken kann.

Gott sei Dank reduzieren sich die Klicks langsam wieder auf Normalmaß und wenn ich weiter so schreibfaul bin, dann werde ich den Durchschnitt bald auf 1 gedrückt haben. Das bin ich dann selber, tränenblind, weil mir einfach nichts einfallen will.

Freitag, 28. Oktober 2011

Google liebt uns

Google in Front

Dies ist eine Straßenkreuzung in Mountain View, Kalifornien, und es ist ja heutzutage dank Google Street View so leicht, sich ein ziemlich realistisches Bild von jedem Ort auf der Welt zu machen, den das Google –Mobil mit seiner Rundum-Kamera befahren und abfotografiert hat. Funktioniert übrigens hier in St. Michaels nahezu perfekt.

Leider, oder besser, Gott sei Dank ist es noch nicht möglich über die IP-Adresse eines Internetklicks den genauen Standort eines Besuchers dieses Blogs herauszufinden. Mit Google Street View jedenfalls geht da gar nichts. Aber wie kann ich meine Neugierde befriedigen, wüsste ich doch zu gerne, welcher Masochist sich über einen Server im fernen Mountain View regelmäßig durch meine Schachtelsätze quält? Nein, das ist jetzt nicht ernst gemeint, denn in Mountain View, Kalifornien, 1600 Amphitheatre Parkway hat die Google Company ihren Hauptsitz. Deshalb gehe ich mal davon aus, dass der regelmäßige „Besucher“ ein Google-Computer ist, der jeden Blog auf dieser Welt nach Werbe-Verwertbarem abgrast.

Google Headquarter Mountain View

Wie schade, denn die Vorstellung, dass irgendwo auf dem Globus, meinetwegen in Mountain View, ein unbekannter Mensch sehnsüchtig auf das nächste, höchst unsachliche Elaborat aus dem tiefen Süden wartet, hat etwas ungemein Phantasieanregendes. Nun, es ist also nur ein schnöder Kommerz-Computer, mmmh?!... Na wenn schon? Wenigstens EINER, der ein gewisses Interesse zeigt. Ich nehme an, dass der Google -Rechner in Mountain View schon voller Ungeduld mit der Festplatte schnarrend auf diesen Beitrag wartet. So ein Computer ist ja auch nur ein Mensch und den will ich jetzt nicht enttäuschen. Klick, und schon ist mein Posting unterwegs. California , here it comes!

Samstag, 21. Mai 2011

Hilfe!

Jetzt bin ich doch etwas verstört. Ist meine Demenz jetzt schon soweit fortgeschritten? Ich glaube mich zu erinnern, dass sich mein letztes Posting hier mit der Merkelschen beschäftigte. Mein Ordner „Dokumente“ bestätigt mir, dass ich am 3.5. unter dem Titel „Freude?“ folgende Meinung formuliert habe:

Freude?

„ Ich freue mich , dass gelungen ist Bin Laden zu töten...“. So schnoddert es Frau Merkel ungeniert in die Mikrophone der Medien und mir zieht’s wieder mal die Schuhe aus.
So was kann ICH vielleicht sagen, oder Hinz oder Kunz. Ein solcher Satz aus dem Munde einer Bundeskanzlerin verbietet sich aber einfach und zeugt von einer geradezu unfassbaren politischen Dämlichkeit. Die Repräsentantin eines verfassten Rechtsstaates darf sich über den Erfolg der Amerikaner beim Aufspüren des Oberterroristen freuen, darf ihnen gratulieren usw. Den Tod eines Menschen aber, und sei der noch so ein übler Zeitgenosse, muss sie bedauern, denn die Todesstrafe ist in Deutschland grundgesetzlich verboten und nur ein ordentliches Gerichtsverfahren kann über Schuld und Strafe befinden. Nun ja, von einer Kanzlerin, der es nicht zu blöd war, sich beim Kriegstreiber Bush einzuschleimen, darf man Anderes wohl nicht erwarten.


Verstört bin ich nun, da ich meine mich zu erinnern, diesen Beitrag hier in den Blog gestellt zu haben und ihn nun nicht mehr finde. Kann mir vielleicht jemand, der hier regelmäßig mal nachschaut, helfen? Im Ernst, war Obiges schon mal hier zu lesen, wie ich glaube? Ich hab’s nicht gelöscht, ich habe noch nie was gelöscht, und bin jetzt ernsthaft etwas irritiert. Wenn ich das Hochladen wirklich vergessen haben sollte, dann habe ich allerdings auch allen Grund zur Sorge.

Montag, 22. November 2010

Verspätet, aber...

TiS 5 Jahre ani

...noch in vertretbarer Distanz habe ich soeben festgestellt, dass „Tief im Süden“ nun seit fünf (5) Jahren die Welt mit meinen unmaßgeblichen Meinungen und unzureichend recherchierten Hintergrundberichten aus St Michaels quält. Allen denen, die sich über diese doch relativ lange Zeit immer mal wieder oder sogar regelmäßig durch meine endlos langen Schachtelsätze kämpften, möchte ich hiermit von Herzen danken.

Falls allerdings jemand nun auf ein sanftes Ende meiner „publizistischen“ Anwandlungen hoffen sollte, weil fünf volle Jahre doch einen schönen Schlusspunkt bilden würden, den muss ich leider enttäuschen. Bloggen macht süchtig und wie sehr, das habe ich erst unlängst wieder erfahren als mir mein Internet–Provider den Zugang zu meinem Blog verweigerte. Tagelang war ich der Verzweifelung nahe, malträtierte rast- und ruhelos Blogger im In- und Ausland mit Login–Anfragen und erlangte mein seelisches Gleichgewicht erst zurück, als alles wieder wie frisch geschmiert funktionierte.

Dieser Erfahrung eingedenk und weil ich sowieso immer mal wieder was loswerden MUSS, mache ich einfach mal weiter. Ob das jemand als Drohung versteht oder ein anderer sich bei dieser Ankündigung vor Begeisterung am Boden wälzt, beides ist mir gleich recht.
In diesem Sinne: Auf die nächsten fünf . . . Wochen, Monate Jahre? - Wer weiß?

Dienstag, 16. November 2010

Wo fange ich an?

Es gibt Tage, die sind wie gemalt. Gestern war so einer und auch heute kann ich wirklich nicht meckern. Aber der Reihe nach:

Wer sich die Kommentare des letzten Postings angesehen hatte, verstand höchstwahrscheinlich nur Bahnhof oder merkte bei genauerem Hinschauen, dass da etwas mit meinem Blog nicht stimmte, denn ich trat dort nur kurz und dann auch noch als Gast in Erscheinung. Jeder in Deutschland oder sonst wo konnte die Kommentarfunktion problemlos nutzen, einzig mir war der Zugang zu meinem Blog versperrt – so schien es. Ich konnte mich nicht mehr einloggen und es dauerte eine Weile bis klar wurde, dass mein Provider, die Telkomsa, nicht nur mir, sondern allen, die die Telkomsa als Internet-Provider nutzen, den Zugang zur Kommentarfunktion von TiS verweigerte. Ich vermute, dass im Cache eines Telkomsa-Servers ein fehlerhafter Login gespeichert ist, der mit jedem Login wieder erneuert wird. Natürlich verneint Telkomsa sowas und erklärt mich zum Idioten, da mein Internetzugang doch einwandfrei funktionieren würde. Nun, das ficht mich nicht an, denn ein Telkomsa-Account ist schnell gekündigt und mein neuer Provider (Mweb) freut sich über einen neuen Kunden und ich freue mich, dass ich das nun hier wieder leicht und locker absetzen kann. Vielen Dank noch mal an alle, die mich bei meiner Fehlersuche unterstützt haben, denn nur durch die positiven oder negativen Login-Versuche konnte die Fehlerquelle nach und nach eingekreist werden. Ach ja, hätte ich fast vergessen: Neuer Provider bedeutet auch neue e-mail-Adresse und die versende ich umgehend an alle wichtigen Kontakte, aber man findet sie auch rechts in der Sidebar.

Und nun noch zu einem weiteren Ereignis, der meinen Tag bunt und hell ausleuchtet, im wahrsten Sinne des Wortes. Gestern wurde meine, vom grauen Star getrübte Linse im linken Auge ersetzt. Ein 15-minütiger Eingriff, völlig schmerzfrei durch lokale Anästhesie , 2 Stunden Augenabdeckung und danach jede Menge Augentropfen. Unglaublich, wie klar und farbenfroh die Welt plötzlich wieder aussieht. Ach, da möchte man sich doch das andere Auge auch gleich operieren lassen, aber das ist noch recht ordentlich und so verlängere ich seine Restlaufzeit noch um ein paar Monate.

Zu guter letzt: Olgas Pfote ist prima verheilt und so kann das gute Tier wieder hemmungslos Katzen und Dassies durch die Felsen am Strand jagen. Für Katzen und Dassies ist das natürlich nicht so toll, aber meine Euphorie heute lässt sich doch sicher nachvollziehen.

Sonntag, 4. Juli 2010

Nur mal so

Vielleicht ist es auch anderen schon aufgefallen, aber Kommentare oder Leserzuschriften, deren Schreiber ihren Beitrag mit der Ich-hab-den-Durchblick-Plattitüde: “Armes Deutschland!” beenden, zeichnen sich IMMER durch besondere geistige Schlichtheit aus. Da dieses “Armes Deutschland” sich mittlerweile seuchenähnlich ausgebreitet hat und mir beim Lesen solcher wichtigtuerischen Dummbeutelei genauso schlecht wird, wie beim Lesen der Bildzeitung, schaue ich mir in Foren und Leserkommentaren immer erst den letzten Satz an. Lese ich dort dann “Armes Deutschland!” , so kann ich mir das davorstehende Geseiere ersparen. Zeitgewinn und Wohlfühleffekt sind enorm.

Um Mißverständnissen vorzubeugen: Kommentare in diesem Blog sind hier nicht gemeint, weil hier 1. Sowieso nur ganz wenige kommentieren und diejenigen niemals “Armes Deutschland” schreiben würden und 2. Weil ich schon selber für genügend geistige Schlichtheit und wichtigtuerische Dummbeuteleien sorge.

Angesichts dieses dürftigen Beitrages bleibt eigentlich nur der verzweifelte Ausruf: Armes ...ääh, genau!

Sonntag, 20. Dezember 2009

Warum?

Frage: Warum tut sich hier seit geraumer Zeit nichts?
Antwort: Wegen der Feuchtigkeit!

Nein, kein Witz, da sich seit Anfang Oktober unsere Küste unter Dauerberegnung befindet ( Klimawandel?) , gleichzeitig der Sommer die Temperaturen aber nach oben treibt, leben wir seit Wochen in der feuchtschwülen Atmosphäre einer Waschküche. Dies mögen elektronische Geräte gleich gar nicht und geben serienweise den Geist auf. Auch mein Computer mag da nicht zurückstehen und verabschiedet sich mit schöner Regelmäßigkeit. Kurzfristige Abhilfe schaffe ich mit dem Fön von Frau Blackconti, dessen Heißluft direkt ins Innere des PC’s geblasen, diesen für eine begrenzte Zeit wieder zum Leben erweckt. Dies ist momentan der Fall und deshalb nutze ich diesen Glücksfall zur Absetzung der diesjährigen Weihnachtsgrüße, kommerziell fabriziert und erstanden, aber dennoch ganz lustig – finden wir jedenfalls.
In diesem Sinne:


Frohe Weihnachten und ein glückliches Neues Jahr

Tief im Süden

afrikanische Impressionen

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