Sonntag, 22. Februar 2015

Der Unmögliche

Ukraine mit Gauck
Es geht immer noch ein wenig peinlicher. Sind die diversen Reden unseres Bundespräsidenten schon schwer erträglich, formal und inhaltlich, so ist dieses Foto nur noch zum Fremdschämen. Sich mit diesen Verbrechervisagen Timotschenko, Jatzenjuk, Poroschenko und diesen unsäglichen Typen im Hintergrund gemeinsam ablichten lassen, zum Gedenken von Opfern, die eventuell genau diese Ganoven selbst zu verantworten haben – geklärt ist da ja bis heute gar nichts – wie unendlich dämlich, wie opportunistisch muss man sein, um sich vor diesen Propagandakarren spannen zu lassen. Dieser Mensch ist an politischer Dämlichkeit nicht zu überbieten

Samstag, 17. Januar 2015

++++ Neuer Messias? ++++ Merkel geht über Wasser ++++

Berlin: Die Tagesschau zeigt sensationelle Bilder wie die Kanzlerin
zu Fuß über die Spree geht. Wie einst Jesus versank sie dabei nicht
im Wasser. Auch der Vatikan bestätigte inzwischen den Vorgang. Es
wird darüber spekuliert, dass die Gläubigen in Zukunft beim Gebet die
Hände nicht mehr Falten sondern zu einer Raute zusammenfügen sollen.

Im Internet tauchten sofort wieder Verschwörungstheorien auf. Kai
Gniffke
, Chefredakteur von ARD-aktuell zeigte sich besonders von dem
Vorwurf verärgert, das ganze sei nur eine Inszenierung mit billigen
Tricks gewesen. In Wirklichkeit sei Merkel auf einer knapp unter der
Oberfläche verlegten Glasplatte gelaufen. "Natürlich war da eine
Glasplatte, aber es ist doch so: Wenn sich Politiker vor eine Kamera
stellen, ist das immer eine Inszenierung, jede Pressekonferenz ist
eine Inszenierung. Es ist die Botschaft auf die es ankommt und die
lautet eindeutig: Angela Merkel ist der neue Messias!"

TS-Zuschauer zeigen sich indes trotzdem enttäuscht: "Wenn sie schon der
Messias ist, hätte man sie auch ans Kreuz nageln sollen..."

++++ FT ++++ FT ++++ FT ++++ FT ++++ FT ++++

Leider nicht von mir! Gefunden auf Telepolis. Eine gekonnte Antwort auf Kai Gniffkes beleidigte Publikumsbeschimpfung.

Mittwoch, 17. Dezember 2014

Endlich – Russland wackelt!

Die heutigen Nachrichten über den wirtschaftlichen Schwächeanfall der russischen Wirtschaft dürften 49% der Deutschen begeistert zur Kenntnis genommen haben. Endlich wirken die Sanktionen, der Rubel hat in einem Jahr die Hälfte seines Wertes eingebüßt und ausländische Investoren ziehen ihre Gelder ab. Schon wird über einen Bankrott Russlands phantasiert, da auch der Ölpreis gehörig nach unten manipuliert wurde. Da ist es nur konsequent, dass jetzt in den USA weitere Sanktionen beschlossen wurden, just in dem Moment, da in der Ukraine die vereinbarte Waffenruhe weitgehend eingehalten wird. Um sie noch besser einhalten zukönnen, werden die USA demnächst auch noch „tödliche“ Waffen an die Ukraine liefern.

Leider gehöre ich zu den 51% verschwörungstheoretischen Putinverstehern, die bei solchen Meldungen ein eher ungutes Gefühl beschleicht. Das riecht verdammt nach Krieg, denn selbst das kleinste Tier wehrt sich, wenn es zu sehr in die Enge getrieben wird. Die USA scheinen das Risiko eingehen zu wollen, sie sind weit weg, aber dass Europa diese Kriegstreiberei so unwidersprochen mitmacht, will mir einfach nicht in den Kopf.

Übrigens, die o.a. Prozentzahlen entnahm ich diesem Kommentar auf Tagesschau.de. Einem 2. Chefredakteur des Bayerischen Rundfunks angemessen, erläutert Christian Nitsche mir und weiteren 51% der Deutschen, dass wir angstgetriebene Verschwörungstheoretiker seien, die in ihrer Verblendung fälschlicherweise meinen, die Mainstream-Medien würden einseitig informieren. Durch unseren Abfall vom rechten Glauben gefährdeten wir letztlich die Demokratie. Oh weia, ein harter Vorwurf, aber leider, was soll ich machen, auch diesen Stuss glaub ich nicht.

Montag, 8. Dezember 2014

Ukrainekrise - erklärt von Dr. Eric Frey



Oh mein Gott, was geht in so einem Hirn vor:

"…Das geht wahrscheinlich nur mit einer weiteren Verschärfung der Sanktionen bis hin zum Abbruch aller Wirtschaftsbeziehungen mit Moskau, sowie mit direkter Militärhilfe für Kiew. Waffenlieferungen, die Stationierung von Nato-Truppen in der Ukraine bis hin zu US-Luftschlägen gegen Separatistenstellungen und russische Nachschublinien - alle Optionen gehören in diesen Tagen auf den Tisch.

Das ist höchst riskant, denn Putin ist nicht der Typ, der leicht zurückweicht. Die wachsende Kriegsgefahr bedroht die ohnehin schwache Konjunktur in Europa; das Blutvergießen in der Ostukraine wird kein Ende nehmen, und die Flüchtlingsströme werden anschwellen. Und am Ende dieses Eskalationsprozesses droht eine Konfrontation zwischen zwei Atommächten zu stehen.
Fast alle großen Kriege waren die Folge von Fehlkalkulationen zumindest einer Seite. Auch diesmal könnte das so enden.

Aber die Alternativen sind noch schlimmer. Wenn Putin aus der Ostukraine eine zweite Krim oder ein zweites Transnistrien machen kann, dann ist der Rest der Ukraine gefährdet, und in der Folge sind es dann wohl auch die baltischen Staaten und Polen…"
( (Eric Frey, DER STANDARD, 29.8.2014)


Ist dieser Clown nicht herzallerliebst? Der Mann ist Österreicher, hat einen Doktortitel und man fragt sich, wie jemand mit einem solchen Dachschaden eine akademische Ausbildung erfolgreich abschließen konnte. Das Risiko einer atomaren Auseinandersetzung - kein Hinderungsgrund für westliche Militäreinsätze in der Ukraine? Unglaublich, zu welchen Hirnschäden langjährige Aufenthalte in den Vereinigten Staaten führen können.

Übrigens, eine ziemlich dürre Meldung auf Spiegel-online von heute:

„Westliche Geheimdienste warnen vor Fehleinschätzung russischer Ukraine-Politik
Geheimdienstler aus Nato-Staaten warnen vor einer Fehleinschätzung der russischen Ukraine-Politik. Präsident Wladimir Putin werde eine Niederlage der Separatisten im Kampf gegen die ukrainische Armee zwar nicht hinnehmen, wolle aber nicht eskalieren. Der Kreml zielt nach dieser Einschätzung vielmehr auf eine Umwandlung der beiden Separatistengebiete um Donezk und Luhansk in funktionierende Verwaltungseinheiten. Im Fall einer Einigung mit Kiew sollten die beiden Gebiete in einer dann föderalisierten Ukraine den Einfluss Moskaus sicherstellen. Vor diesem Hintergrund verweisen die Geheimdienstler darauf, dass die russischen Spezialkräfte in der Ostukraine, laut offizieller Nato-Angabe einige Hundert Mann, auch eine Kontrollfunktion ausübten. Die Nachrichtendienstler gehen von mehr als einem Dutzend Gruppen unter den Separatisten aus, die in der Vergangenheit oft unkoordiniert vorgegangen und für Putin nur schwer zu steuern gewesen seien. Das wolle der russische Präsident jetzt ändern.“


Für unseren wackeren Kriegstreiber Dr. Eric Frey ist diese Meldung sicher nur russische Propaganda, weil ja sonst sein so schön antrainiertes, russlandphobisches Weltbild einfach zusammenkrachen würde. Das gleiche gilt natürlich auch für die Chefredaktionen der deutschen Leid – Medien. In den Nachrichten von ARD und ZDF sucht man jedenfalls vergeblich. Natürlich wird auch der Appell von 60 deutschen Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Kultur :

Wieder Krieg in Europa? Nicht in unserem Namen!

weder in den Abendnachrichten von ZDF-Heute noch in der ARD-Tagesschau auch nur mit einem Wort erwähnt. Aber das wundert mich schon seit Langem nicht mehr.

Mittwoch, 3. Dezember 2014

Die SPD heute



Es wirkt komisch, reizt zum Lachen und ist eigentlich doch zum Weinen. Die ZDF-Heute-Show beschreibt den Zustand der 150-jährigen, ehemaligen sozialdemokratischen Volkspartei als Realsatire und eher verharmlosend. Das Führungspersonal der letzten 15 Jahre hat alle Grundsätze der Partei bis zur Unkenntlichkeit verbogen und jegliche Glaubwürdigkeit verspielt. Von daher entspricht Wischmeyers Prognose im "Logbuch der Bekloppten und Bescheuerten" wohl eher der Realität, als noch die noch so vehement vorgetragene Selbstbeweihräucherung des aufgedunsenen Parteivorsitzenden. Wie bitte? Ist ja nur kabarettistische Überzeichnung? Ja, SPD, wenn Du meinst!

Donnerstag, 20. November 2014

Schluss mit lustig

Ein Troll nervt, keine Frage, aber noch mehr nervt ein „Journalismus“, der Halbwahrheiten, Mutmaßungen oder unbelegte Behauptungen als „Tatsachen“ verkauft. Der Konjunktiv wird zur unbestreitbaren Wahrheit erklärt, einzig zum Zweck meine/unsere Sicht der Dinge in eine, wem auch immer genehme, bestimmte Richtung zu lenken. Neu ist das nicht. Die Bildzeitung hat schon immer so gearbeitet und die Mitarbeiter des Springerkonzerns sind bekanntlich per Vertrag zur Tendenz (pro USA, pro Israel) verpflichtet. Tendenziös berichten alle Massenmedien, aber die Tendenzen waren über Jahrzehnte recht unterschiedlich, oft diametral gegensätzlich, wodurch die Meinungsvielfalt, bzw. die Möglichkeit zur Objektivierung wieder gewahrt war.

Nun aber, im Fall der Ukraine, kommt die veröffentlichte Meinung als Meinungsmache im Gleichschritt daher und das fällt natürlich auch dem Gutgläubigsten auf. Jetzt heucheln die „Meinungsführer“ Erstaunen über die Schwemme der kritischen Leser- oder Zuschauerkommentare, die in der weitüberwiegenden Mehrheit diese Art des Propagandajournalismus als solchen kennzeichnen und ablehnen. Längst wurde die zur Verächtlichmachung gedachte Bezeichnung „Putinversteher“ ein Ehrentitel und auch die kolportierte Behauptung der „moskaugesteuerten Auftragsschreiberei“ beweist nur die hilflose Lächerlichkeit ihrer Verbreiter.

Jetzt reicht’s den „Qualitätsmedien“ mit der Widerborstigkeit. Jetzt muss ein seit Jahren in allen Internetforen bekannter Typ, der Troll halt, herhalten, um letztlich alle unbotmäßigen Kommentarschreiber als asoziale Idioten und Trolle zu denunzieren, die ihren Blödsinn posten, ohne die hochprofessionellen Mutmaß – und Hetzartikel überhaupt gelesen zu haben. Zweifel daran, dass wir DIE GUTEN sind, stören die Gehirnwäscher natürlich gewaltig und so ist es dann auch nur recht und billig, so wie die „Süddeutsche“, die Kommentarmöglichkeit einfach abzuschalten, bzw. die Themen vorzugeben. Heute las ich bei Tagesschau.de, dass ebenfalls über eine Einschränkung der Kommentarfunktion nachgedacht wird. Die fadenscheinige Begründung – na klar: Die Trolle und deren rüde Beleidigungen. Merkwürdig nur, dass ich solch trollige Leserzuschriften bei Tageschau.de noch nie gefunden habe, die werden nämlich, es wird sie geben, vorher ausgefiltert.

In Wahrheit geht es natürlich darum, dass durch die Foren und Kommentarfunktionen die Deutungshoheit der Meinungsmacher untergraben wird. Die muss zurückerlangt werden und also sind massenweise kritische Kommentare da eher hinderlich. Das wird jetzt abgeschafft und Ruhe ist. Dass sich da die Damen und Herren Meinungsmacher nicht täuschen. Ihre Glaubwürdigkeit ist mittlerweile auf dem Niveau einer George W. Bush-Administration angelangt, aber das ist ja auch kein Wunder, denn für die, bzw. deren Nachfolger trommeln die Joffes, Kornelius’, Klebers und all die Atlantic-Brücken-Lautsprecher ja.

Glaubt man dem einschlägigen Gejammer, so laufen den angeblichen Qualitätsmedien die Kunden in Scharen davon. Ob die alle jemals realisieren, warum wohl?

Montag, 4. August 2014

Speiübel

SpiegelPutin
(Foto:)

Der Zustand der deutschen Leitmedien ist wirklich zum Gotterbarmen. Am Anfang werden kritische Leserkommentare nur als „Putinversteher“ diskreditiert. Mit diesem Etikett kann man ganz gut leben, wird dadurch ja auch bestätigt, dass dieses tagtägliche Trommelfeuer aus haltlosen Spekulationen, Halbwahrheiten und glatten Lügen bei mir und vielen Anderen wirkungslos abtropft. Wenn "Putin-Versteher" nicht genug Wirkung zeigt, wird eine härtere Gangart angeschlagen. Jetzt werden kritsche Leser von der ZEIT- oder SZ-Redaktion als "kremlgesteuerte Auftragsschreiber" beleidigt. Getroffene Hunde bellen halt und wir ahnen ja, dass aus solch lächerlichen Behauptungen nur die wutschnaubende Erkenntnis der sogenannten „Edelfedern“, der Joffes, Kornelius’, Stürmers usw. steckt, jegliche Deutungshoheit, ja jegliche Glaubwürdigkeit verspielt zu haben.

Vom SPIEGEL will ich gar nicht mehr reden. Der hat nun endlich das Niveau erreicht, für das der Ex- BILD-Scharfmacher Nicolas Blome geholt wurde. In kürzester Zeit ist es dem EX-BILD-Mann gelungen, den noch halbwegs erträglichen SPIEGEL jetzt zur wöchentlichen Postille SPEIÜBEL umzumodeln. Ein weiteres Presseerzeugnis, dem ich mich selbst mit einer Kneifzange nicht ohne Ekel nähern kann. Congratulations!

Montag, 21. Juli 2014

Endlich mal Klartext

Andrew B. Denison

Er ist ja schon seit Längerem auffällig, dieser Politikwissenschaftler und Politikberater Andrew B. Denison, der seit geraumer Zeit in jeder 2. Talkshow die Rolle des überheblichen US-Amerikaners übernimmt. Mir spielerischer Leichtigkeit verkörpert er den arroganten Unsympathen, der es mit jedem Wort seiner lauthals vorgetragenen Einlassungen schafft, auch den letzten Rest von Verständnis für das Verhalten der US-Administration auf Null zu reduzieren. Hat man, wie am letzten Mittwoch bei „AnneWill“, auch das Gefühl, irgendjemand müsse diesen Großkotz doch mit einem Arschtritt aus dem Studio befördern, so muss man andererseits auch wieder dankbar für diese Klarstellung sein. Die jahrzehntelange, gebetsmühlenhafte „deutsch-amerikanischen Freundschaft“ ist nichts weiter als ein „Koch-und-Kellner“-Verhältnis. Dass Deutschland dabei nicht der Koch ist, macht uns Denison unverhohlen klar. Unbotmäßiges Verhalten der Deutschen in der Vergangenheit - Irakkrieg, Libyen, Syrien, gute Handelsbeziehungen zu Russland und zum Iran – Denison führt alles auf, haben die USA nicht vergessen. Man darf annehmen, dass Denison’s undiplomatischer Auftritt bei „AnneWill“ von Washington so gewünscht wurde und das kann man auch als Drohung verstehen.

Tief im Süden

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