dies und jenes

Dienstag, 8. Juli 2008

The Good, the Bad and the Ugly

Das Gute zuerst:

Margate mainbeach July 08
Wieder ist Ferienzeit und wie jedes Jahr haben wir bestes Badewetter mitten im Winter. (Margate Mainbeach gestern)

Das Böse:

G8 Japan from Tagesschau.de
Ja sicher, platt und pauschal, aber solche eine Ansammlung von miesen Typen hat schon was faszinierendes.

Das Hässliche:

Mein Knie July 08
Ganz schön martialisch, so ein getackerter Längsschnitt am Bein. Wie man solche Klammern aus zusammengetackertem Papier entfernt weiß ich und somit darf ich mich wohl für morgen auf Einiges gefasst machen.

( Zur Erklärung: Diesen ziemlich banalen Beitrag habe ich nur geschrieben, weil ich mich mal wieder melden wollte und mir partout nix einfiel.)

Sonntag, 29. Juni 2008

Anspruch und Wirklichkeit – die 2.

nach dem EN-Finale

10 Minuten am Anfang und 5 Minuten in der 2. Halbzeit, also insgesamt 15 Minuten, versuchte die deutsche Mannschaft dem Anspruch, die EM zu gewinnen, gerecht zu werden. Die restlichen 78 Minuten stolperte sie ohne Ausnahme den wunderbar aufspielenden Spaniern hinterher. Was man schon gegen Kroatien, Österreich und die Türkei erlebte, wurde heute nahtlos fortgesetzt, sah nur noch viel unbeholfener aus, da die Spanier ein ganz anders Kaliber waren und geradezu einen Klassenunterschied sichtbar werden ließen.
Das wäre ja alles nicht weiter erwähnenswert, wäre da nicht diese unsägliche Quatscherei im Vorfeld. Da werden dem Kaiser die wunderschönsten Kleider angedichtet und bei der Parade zeigt er sich dann ungeniert vollkommen nackt.
Heute wäre eine Niederlage mit 4-5 Toren Unterschied angemessen und höchstwahrscheinlich heilsamer gewesen, denn diese knappe 1 : 0 –Niederlage leistet nur weiterem Selbstbetrug Vorschub, wie einige Äußerungen nach dem Spiel leider Gottes vermuten lassen.

Donnerstag, 12. Juni 2008

Nessun dorma – keiner schlafe

Diese Arie des Prinzen Kalaf aus Giacomo Puccinis Oper „Turandot“ ist ein Ohrwurm der klassischen Musik, den jeder kennt, auch wenn man, wie ich, nur rudimentäre Kenntnisse und ein eher bescheidenes Interesses im Bereich der musikalischen Klassik zugeben muss ( allein die obigen Fakten habe ich erst Wikipedia entnehmen müssen).
Das nachstehende Video des „Britain’s got Talent“- Wettbewerbs ( engl. Version von „Deutschland sucht den Superstar“) ist sicher den meisten bekannt. Weniger bekannt dürfte sein, dass ich auch beim x-ten mal anschauen immer noch eine Gänsehaut bekomme und einen Klos im Hals, ja, dass ich schlucken muss, um Tränen zu unterdrücken. Jaja, Weichei, ich weiß!
Dies Video ist so geschickt geschnitten, spielt so gekonnt mit den Emotionen, manipuliert schamlos meine Gefühle. Ich sehe das, erkenne das – und kann mich dem nicht entziehen.
Übrigens: Der Protagonist Paul Potts hat es durch dieses Video zu Ruhm und sogar zu einem Wikipedia-Eintrag gebracht.
So, und wer’s noch nicht kennt, darf sich hier auch einmal manipulieren lassen:

Montag, 2. Juni 2008

Weil mir so langweilig ist...

...und mir momentan wirklich nichts einfällt, weil ich hier mit meinen Krücken rumhänge und weil ich ja wohl hier mal wieder irgendeine Regung zeigen sollte, also gut, dann zeige ich euch jetzt wie mein defektes Bein von innen aussieht:

Gentamycin Beads in right Tibia

Nicht besonders vertrauenerweckend hinsichtlich der Stabilität, so ein, mit Perlenketten ausgefülltes, Loch im Knochen. Große Sprünge macht man damit besser nicht, bis zur nächsten OP Ende Juni und dann weitere 3 Monate.
Mein Gott, ist das langweilig.

Dienstag, 27. Mai 2008

Aha - der Fernsehfilm der Woche

Szene aus "Der Tod meiner Schwester"
<br />
Nosbusch/Tshamano Sebe Momentan in meiner Beweglichkeit ziemlich eingeschränkt habe ich mir gestern Abend den „Fernsehfilm der Woche“ im ZDF angetan. Unter dem Titel „ Der Tod meiner Schwester“ hat ein Regisseur namens Miguel Alexandre einen Mix-Genre-Film abgeliefert, d.h. Krimi, Thriller, Familiendrama und was weiß ich noch alles zu einem ungenießbaren Brei verrührt. Bar jeder Logik und mit, von Beginn an, unglaublich knallchargig agierenden Schauspielern.

Ich hätte auch umgehend ab-bzw. umgeschaltet, wenn der Ort der Handlung nicht in Südafrika, in Kapstadt, angesiedelt worden wäre, was jede Menge Klischees erwarten ließ, die dann auch bis zum Ende des Films zuverlässig bemüht wurden, was zu beobachten auf mich eine gewisse Faszination ausübt, eben, die Fasziation des Peinlichen.

Die wirre Story vom Mörder-Ehemann wg. Lebensversicherung, vom despotischen Vater und von der Strip-Bar-Freundin braucht hier nicht nacherzählt werden, weil ich dazu wegen des konfusen Gebräus wahrscheinlich gar nicht in der Lage bin und weil’s eh Wurscht ist.

Interessanter sind die Einschätzungen der Produzenten und des Regisseurs, die man unter ZDF.de nachlesen kann. Dort wird betont, man habe bewusst die harte Realität im modernen Südafrika dargestellt. Na klar doch! Und in welchem Land leben wir dann?

Schlechte Filme gibt es ja massenweise, klar, aber so einen Schrott auch noch als „Fernsehfilm der Woche“ anzupreisen? Wie hieß es im Abspann: „ Das war gute Unterhaltung – präsentiert von Rotkäppchen-Sekt.“ Ich nehme an, dass bei der Pre-View der Programmverantwortlichen davon mehrere Flaschen im Spiel waren.

Freitag, 2. Mai 2008

Nationwide

Nationwide Boeing 737„Nationwide“ ist der Name einer südafrikanischen Fluggesellschaft und nationwide war vor 3 Tagen die Überraschung, dass die Airline Knall auf Fall ihren Flugbetrieb wegen Überschuldung eingestellt hat. Wirklich überraschend allerdings kam diese Entwicklung nicht. Nach dem eine Nationwide-Boeing 737 im November letzten Jahres kurz nach dem Start in Kapstadt ein Triebwerk verloren hat und danach über alle Maschinen dieser Airline ein zeitweiliges Flugverbot verhängt wurde, kursierten immer wieder Gerüchte über finanzielle Schwierigkeiten.
Betroffen von der Pleite sind nicht nur die ca. 1000 Angestellten der Airline, die plötzlich ohne Job dastehen, sondern auch alle Passagiere, deren Tickets von einer Minute auf die andere wertlos waren und sind. Einer von denen war auch unser Sohn, der gestern morgen von München kommend in Johannesburg eintraf und seinen Weiterflug nach Durban mit Nationwide gebucht hatte und dort nur geschlossene Schalter vorfand. Ein Ticket mit einer anderen Airline, die Route Jo’burg – Durban wird von 4 weiteren Gesellschaften im Stundentakt bedient, war aber schnell erstanden und nahezu pünktlich ist unser Sohn hier angekommen.
Früh genug auch, um am Abend als Team, d.h. Vater und Sohn Blackconti, das Bayern-Debakel bei Zenith St. Petersburg zu feiern, denn was ist genussvoller anzuschauen als hilflos herumstolpernde Bayern und ihre immer verbiesterter dreinblickende Funktionärsriege. Wie meinte Lukas Podolski nach dem 1 : 1 im Hinspiel: „ Dann gewinnen wir halt in Petersburg. Wir sind die bessere Mannschaft.“ Nun, das hat man deutlich gesehen – nationwide.

Dienstag, 29. April 2008

Die Fahrt zum Golfplatz,...

Der Huber Erwin... grunzt der Huber Erwin seit Wochen in jedes erreichbare Mikrofon, sei etwas anderes als die Fahrt zum Arbeitsplatz und dürfe deshalb nicht durch eine Pendlerpauschale steuerlich begünstigt werden. Ja, sicher, er sagt es anders herum, dass also die Fahrt zum Arbeitsplatz, anders als die Fahrt zum Golfplatz, steuerlich begünstigt werden müsse, aber das hervorstechende, auffällige Wort dieses gebetsmühlenartig wiederholten Satzes ist auf jeden Fall der “Golfplatz“. Ich nehme an, dass der Huber Erwin mächtig stolz auf diese Formulierung ist. Der Huber Erwin als tollkühner Vorkämpfer für die Sache des kleinen Mannes.

Unter dem Personal der Golfanlagen allerdings, den Greenkeepern, Platzarbeitern, Büro- und Restaurationsangestellten dürfte sich zwischenzeitlich eine ziemliche Wut auf den Huber Erwin angestaut haben. Warum ausgerechnet sie nicht in den Genuss der so vehement geforderten Pendlerpauschale kommen sollen, ist ja auch völlig unverständlich.

Ja, und den Golfspielern selber ist die Pendlerpauschale sowas von egal, denn die kommen untertags im Firmenmercedes und der wird sowieso von der Steuer abgesetzt.

Wie bitte? So hat Huber das nicht gemeint? Ja, warum wiederholt der diesen Quatsch dann tag-täglich?

Montag, 28. April 2008

Ganz viel Glück...

...braucht es, um im Krügerpark einen Leoparden zu sichten, geschweige denn, ihn so nah vor die Kamera zu bekommen, wie es Tochter und Schwiegersohn letztlich gelang bei ihrem erstmaligen Krügerparkbesuch.

Lepard1
Lepard2Lepard3Lepard 4

Dies Glück war mir und Frau Blackconti trotz mehrfacher Krügertrips noch nie beschieden. Wir haben uns die Stelle und den Baum präzise beschreiben lassen ( nahe Sabi-Sabi, ganz im Süden) und werden dort beim nächsten mal ganz genau aufpassen. – Das: „Spinner!“ will ich jetzt mal überhört haben!

Sonntag, 30. März 2008

Olgas Welt

Olga im Garten

Dass dem Blackconti momentan
Nix einfällt, nun, was juckt es mich?
Mich jucken Flöhe fürchterlich.
Zur Linderung, ich rat’s euch auch,
rutsch ich im Garten auf dem Bauch.
Und wie das aussieht ist mir Wurst.
Im Vogelbad lösch ich den Durst.

Samstag, 22. März 2008

Nachtrag zu : zieht den Bayern... usw.

2 : 1 für die Bayern - same procedure as every year! Wieder 90 Minuten wie das Kaninchen vor der Schlange. Ein Gutes hat das aber auch – wegen eines Wechsels von Adler, Rolfes oder Castro nach München brauche ich mir nun wirklich keine Sorgen mehr zu machen.

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