Der Erfolg der Linken – das Glück der SPD
Die SPD verliert massiv, über 6 % im Saarland, und freut sich wie ein Schneekönig, sieht sich als Wahlsieger und plustert sich sofort auf, weil sie der Bundes-SPD so eine tolle Vorlage für die anstehende Bundestagswahl geliefert habe. Dabei sollte sie sich in Demut vor Oskar Lafontaine verneigen, denn nur seinem klaren Wahlkampf und der Intelligenz der Wähler kann sie es verdanken, dass die Anti-Links-Kampagne der versammelten Medienallianz nicht verfing. Allein das exorbitante Wahlergebnis der Linken versetzt die SPD in die Lage an Regierungsübernahme auch nur zu denken. Da wirkt der merkwürdige Müntefering-Satz, dass die Linken ja ihr Wahlziel nicht erreicht hätten ( Lafontaine als Ministerpräsident) nur noch wie die hilflose Nörgelei eines Vorgestrigen.
Und in Thüringen sofort das gleiche Spiel. Zwar hat die SPD hier nicht verloren, aber auch kaum Zugewinne erzielt, dümpelt irgendwo bei 18 % , bläst aber sofort die Backen auf und will mit der Linken, die fast 10% mehr Wähler vorweisen kann, nur dann koalieren, wenn sie, die SPD, den Chef stellen kann. Nun ja, träum ruhig weiter SPD, oder, noch besser, lass dich auf eine Koalition mit der CDU ein. Dann kannst du dich auch bei der Bundestagswahl, wie jetzt schon in Sachsen, mit der FDP um den dritten Platz streiten.
Bei der CDU hat die gestrige Wahl anscheinend einen ordentlichen Schock ausgelöst. Ronald Pofalla blickt jedenfalls erfreulich blässlich aus der Wäsche. Man darf wirklich gespannt sein, wie der watschelnde Hosenanzug jetzt aus der Deckung kommen wird. Angst braucht man davor aber nicht zu haben, denn wo nichts ist kann auch nichts kommen.
Natürlich wird schon ab morgen die vereinte „Freiheit statt Sozialismus“ – Brigade aus allen Medien Breitseiten abfeuern und natürlich wird sich die SPD wieder winden wie ein Wurm. Nach dem heutigen Wahlergebnis bin ich aber guten Mutes und mein Vertrauen in die Klugheit der Wähler ist gewaltig gestiegen. Die CDU-FDP-Koalition wird es nicht geben, so viel steht wohl jetzt schon fest, aber um eine Neuauflage der Großen Koalition werden wir nicht herumkommen. Nach einer Schamfrist jedoch und nachdem die Münteferings, Steinmeiers, Steinbrücks usw. aufs Altenteil, bzw. in gutdotierte Beraterjobs bei den einschlägigen Energie- und Finanzkonzernen untergebracht wurden, kann dann endlich eine Regierung gebildet werden, die den Mehrheitswillen der Bevölkerung widerspiegelt und was im übrigen schon in den letzten vier Jahren theoretisch möglich war. Oh happy day!
Und in Thüringen sofort das gleiche Spiel. Zwar hat die SPD hier nicht verloren, aber auch kaum Zugewinne erzielt, dümpelt irgendwo bei 18 % , bläst aber sofort die Backen auf und will mit der Linken, die fast 10% mehr Wähler vorweisen kann, nur dann koalieren, wenn sie, die SPD, den Chef stellen kann. Nun ja, träum ruhig weiter SPD, oder, noch besser, lass dich auf eine Koalition mit der CDU ein. Dann kannst du dich auch bei der Bundestagswahl, wie jetzt schon in Sachsen, mit der FDP um den dritten Platz streiten.
Bei der CDU hat die gestrige Wahl anscheinend einen ordentlichen Schock ausgelöst. Ronald Pofalla blickt jedenfalls erfreulich blässlich aus der Wäsche. Man darf wirklich gespannt sein, wie der watschelnde Hosenanzug jetzt aus der Deckung kommen wird. Angst braucht man davor aber nicht zu haben, denn wo nichts ist kann auch nichts kommen.
Natürlich wird schon ab morgen die vereinte „Freiheit statt Sozialismus“ – Brigade aus allen Medien Breitseiten abfeuern und natürlich wird sich die SPD wieder winden wie ein Wurm. Nach dem heutigen Wahlergebnis bin ich aber guten Mutes und mein Vertrauen in die Klugheit der Wähler ist gewaltig gestiegen. Die CDU-FDP-Koalition wird es nicht geben, so viel steht wohl jetzt schon fest, aber um eine Neuauflage der Großen Koalition werden wir nicht herumkommen. Nach einer Schamfrist jedoch und nachdem die Münteferings, Steinmeiers, Steinbrücks usw. aufs Altenteil, bzw. in gutdotierte Beraterjobs bei den einschlägigen Energie- und Finanzkonzernen untergebracht wurden, kann dann endlich eine Regierung gebildet werden, die den Mehrheitswillen der Bevölkerung widerspiegelt und was im übrigen schon in den letzten vier Jahren theoretisch möglich war. Oh happy day!
blackconti - 31. Aug, 03:28