Sonntag, 20. Dezember 2009

Warum?

Frage: Warum tut sich hier seit geraumer Zeit nichts?
Antwort: Wegen der Feuchtigkeit!

Nein, kein Witz, da sich seit Anfang Oktober unsere Küste unter Dauerberegnung befindet ( Klimawandel?) , gleichzeitig der Sommer die Temperaturen aber nach oben treibt, leben wir seit Wochen in der feuchtschwülen Atmosphäre einer Waschküche. Dies mögen elektronische Geräte gleich gar nicht und geben serienweise den Geist auf. Auch mein Computer mag da nicht zurückstehen und verabschiedet sich mit schöner Regelmäßigkeit. Kurzfristige Abhilfe schaffe ich mit dem Fön von Frau Blackconti, dessen Heißluft direkt ins Innere des PC’s geblasen, diesen für eine begrenzte Zeit wieder zum Leben erweckt. Dies ist momentan der Fall und deshalb nutze ich diesen Glücksfall zur Absetzung der diesjährigen Weihnachtsgrüße, kommerziell fabriziert und erstanden, aber dennoch ganz lustig – finden wir jedenfalls.
In diesem Sinne:


Frohe Weihnachten und ein glückliches Neues Jahr

Freitag, 4. Dezember 2009

The Tiger Woods Family Christmas Portrait

BILD meldet: Alles wieder gut - der Tiger verliebt wie am ersten Tag!

The Tiger Woods Family Christmas  Portrait

Mittwoch, 2. Dezember 2009

Wieso, weshalb, warum?

Der Begriff „Die Sinnfrage“, meist verbunden mit der Erläuterung: „ Wer bin ich, woher komme ich und wo gehe ich hin ?“ taucht wieder und wieder in religions-philosphischen Diskussionsrunden in den Medien auf und fast immer wird bierernst behauptet, dies sei „DIE große Frage der Menschheit“ und jeder Mensch würde sich bewusst oder unbewusst diese Frage stellen.

Ich bekenne mich nun zum Banausentum und erkläre freimütig, dass ich mir diese Frage noch niemals gestellt habe, weder bewusst noch unbewusst, und dass ich eine Antwort darauf weder erhoffe noch gar erwarte. Natürlich geben die verschiedenen Religionen Antworten, aber die setzen immer voraus, dass ich an das jeweilige Weltbild GLAUBE. Allein, dieser Glaube fehlt mir völlig, was mich aber nicht bedrückt, weil mir dennoch nichts fehlt.
Eins weiß ich allerdings genau: Die Erde wird in ferner Zukunft verschwinden und ob die Menschheit dies überlebt, erscheint mir äußerst zweifelhaft, selbst bei unterstelltem, gewaltigen technischen Fortschritt.

Was mich aber jetzt interessiert, und das ist der Anlass dieses Postings:
Diese oben beschriebene Sinnfrage wird ja meistens von Menschen in die Diskussion eingeführt, die für dumm zu halten ich mir wirklich nicht erlauben werde. Da ich aber damit nun so gar nichts anfangen kann, muss ich wohl irgendwie falsch denken.

Frage: Kann man über diese Sinnfrage überhaupt nachdenken ohne an, wie auch immer geartete, höhere Mächte zu GLAUBEN und stellt sich diese Frage tatsächlich, wie behauptet, jedem Menschen – außer mir natürlich?

Sonntag, 29. November 2009

Diese Nachricht ist der Hammer,...

...jedenfalls für mich. Man mag es kaum glauben, aber wenn die Tageschau.de –Meldung stimmt, dann ist selbst die anfängliche Begründung des Afghanistan-Krieges eine einzige Lüge. Von wegen: Bin –Laden einfangen!

Als man den und seine Anhänger in den Tora-Bora-Höhlen gestellt hatte, entschied der damalige Verteidigungsminister Rumsfeld, gegen dem Rat der Militärs vor Ort, zwar die Bergregion zu bombardieren, den Einsatz von Landstreitkräften zur Gefangennahme des Al-Khaida-Chefs aber lehnte er ab, wodurch Bin-Laden die Flucht nach Pakistan ermöglicht wurde. So jedenfalls steht es in einem Bericht eines US-Senatsausschusses.

Dass die Bush-Administration eine verlogene Bande war, ist ja mittlerweile gesichertes Allgemeinwissen, aber die Unverfrorenheit dieses Packs macht dennoch immer wieder sprachlos. Vielleicht sollte man sich mit diesen scheinbar krausen Verschwörungstheorien zu 9/11 doch etwas näher beschäftigen. Merkwürdigkeiten jedenfalls gibt es da genug und nach obiger Meldung sollte man wohl gar nichts mehr ausschließen.

Gerechter Lohn

Wenn ich heute so dem einschlägigen Gejammer der öffentlich-rechtlichen Meinungsmacher über den Brender-Abschuss lausche, muss ich einfach lachen. Oh je, oh je, der böse Koch mischt sich ein und schafft es sogar den unliebsamen Brender los zu werden. Na und? Das ist doch nur konsequent. Vor gut einem Jahr noch lag der grause Koch platt und hilflos neben der Regierungsbank, fertig für die Müllhalde der Geschichte, aber genau diese nun jammernde Medienmischpoke hat alles daran gesetzt, diesen platten Frosch wieder aufzupumpen und zu neuem Leben zu erwecken. Die „Wählertäuschung“, die „ Lüge“ der Frau Ypsilanti wog x-mal schwerer als alle Koch’schen und Jung’schen Lügen in Vergangenheit und erwartbarer Zukunft.

Der Fall Jung hat sich ja nun erledigt, weil Jung sich beim Lügen, trotz jahrelanger Erfahrung, immer noch so brunzdämlich anstellte. Koch ist da wesentlich gerissener. Er intrigiert im Hintergrund und hängt sein Froschmaul nur noch gelegentlich aus der Glotze. Er weiß um seine penetrante Widerwärtigkeit. Ihn im Nacken zu haben, gönne ich diesen Medienschleimern von Herzen.

Wie man hört, wünscht sich Koch den, nach eigenem Bekunden, „unanständigen Journalisten“
Peter Frey als Brender-Nachfolger für die Chefredaktion des ZDF. Das glaube ich gern, denn solche Radfahrer braucht der Koch. Frey hat das devote Buckeln schon hinreichend demonstriert und nach unten trampeln wird er wohl auch recht ordentlich können – hoffe ich jedenfalls.

Freitag, 27. November 2009

Christianty / Christentum

Christianty

The belief, that a cosmic Jewish Zombie, who was his own father, can make you live forever, if you symbolically eat his flesh and telepathically tell him you accept him as your master, so he can remove an evil force from your soul, that is present in humanity, because a rib woman was convinced by a talking snake to eat from a magical tree …
Yeah - makes perfect sense.


Christentum

Der Glaube, dass ein außerirdischer, jüdischer Zombie, der sein eigener Vater war, dir ewiges Leben ermöglicht, wenn du symbolisch sein Fleisch isst und ihn telepathisch als deinen Herrscher anerkennst, sodass er dich vom Bösen erlöst , welches in der menschlichen Natur vorhanden ist, weil ein aus einer Rippe erschaffenes Weib von einer sprechenden Schlange überredet wurde von einem magischen Baum zu essen.....
Ja, sicher, - klingt absolut überzeugend.

Freitag, 20. November 2009

Zeichen der Zeit

Meine ganze Kindheit verbrachte ich im Bergischen Land und Wuppertal war die zentrale Stadt für einen Großeinkauf und natürlich kulturelles Zentrum. Im Stadttheater Wuppertal sah ich mein erstes Schauspiel und auch meine erste Oper. Wir waren arm, Deutschland war arm nach dem Krieg, aber selbstverständlich gab es die städtischen Bühnen und die Idee, diese Institution wegen fehlender finanzieller Mittel zu schließen, lag völlig außerhalb jeglicher Vorstellungskraft – 1950 oder 1960.

Heute, 2009, sieht die Sache ganz anders aus. Deutschland ist eine reiche Nation. Das Bruttosozialprodukt stieg beständig von Jahr zu Jahr, die meisten Menschen leben in einem relativen Wohlstand und die Zahl der Millionäre und Multimillionäre zeigt ein stetiges Wachstum. Selbst der Staat kann kurzfristig Billionen an Stützungsmaßnahmen für Banken locker machen, die durch Fehlspekulationen zu kollabieren drohen. Für die städtischen Bühnen Wuppertal allerdings ist kein Geld mehr da. Die werden jetzt geschlossen. ..

Dienstag, 17. November 2009

Natal Curry Contest

Jedes Jahr im Juli findet hier in Pietermaritzburg, der Provinzhauptstadt von KwazuluNatal, die Royal Show, eine Leistungsschau der regionalen Wirtschaft und Landwirtschaft statt. Die Show ist eine Art Messe und Jahrmarkt gleichzeitig, mit einem vielfältigen Unterhaltungsangebot, u.a. mit einem Curry-Kochwettbewerb. Das aus Indien stammende Curry-Gericht erfreut sich hier in KwazuluNatal auf Grund der vielen hier lebenden Inder besonderer Beliebtheit und die besten Curry-Köche sind indischer Abstammung.

Als „Curry“ werden Gerichte bezeichnet, bei denen entweder Rind-, Schaf- und Hühnerfleisch, Fisch, Garnelen oder auch Gemüse in einer würzigen Currysauce gegart werden. Alle Curries zeichnen sich durch eine gewisse Schärfe aus, die aber von der Mixtur des Currypulvers abhängt. Zum guten Curry werden Reis, Rotis und Sambals serviert. Rotis sind leicht gesalzene, runde Fladenbrote und Sambals nennt man die Beilagen wie kleingewürfeltern Tomaten-Zwiebel-Mix, Chutney - ein süßer Fruchtgelee, Bananenscheiben und Kokosraspel.

Mutton Curry 1RotisMutton Curry 2SambalsMutton Curry 3

Doch zurück nach Pietermaritzburg zum Natal Curry Contest:
Eine dreiköpfige Jury, testet und bewertet die Curry- Kreationen der diversen Köche und leider ist diesmal einer der Juroren wegen Krankheit ausgefallen. Ein Ersatz musste kurzfristig her und da die Zeit drängte überredete man den zufällig anwesenden und als Küchenkritiker weitgehend unerfahrenen amerikanischen Touristen Frank zur Übernahme eines Jurorenamtes. Aber hören wir von Frank im Original, wie es dazu kam:


„Recently, I was honoured to be selected as a judge at a Curry Cook-off. The original person called in sick at the last moment and I happened to be standing there at the judge’s table, asking for directions to the Beer Garden, when the call came in. I was assured by the other two judges ( Natal Indians) that the curry wouldn’t be all that spicy and, besides, they told me I could have free beer during the tasting, so I accepted.”

Der weitere Verlauf der Veranstaltung lässt sich nun an Hand der Originalnotizen auf den Wertungskarten gut nachvollziehen:

CURRY 1- SEELAN’S MANIAC MONSTER TOMATO CURRY

Judge 1 :
A little too heavy on tomato. Amusing kick.

Judge 2.
Nice smooth tomato flavor. Very mild.

Judge 3 (Frank):
Holy shit, what the hell is this stuff? You could remove dried paint from your driveway. Took me two beers to put the flames out. I hope that’s the worst one. These people are crazy.


CURRY 2 – PHOENIX BBQ CHICKEN CURRY

Judge 1:
Smoky, with a hint of chicken. Slight chilli tang.

Judge 2:
Exciting BBQ flavor, needs more peppers to be taken seriously.

Judge 3:
Keep this out of the reach of children! I’m not sure what I’m supposed to taste besides pain. I had to wave off two people who wanted to give me the Heimlich maneuver! They had to rush in more beer when they saw the look in my face.

( Das Heimlich Manöver, benannt nach dem amerkanischen Arzt Henry Heimlich ist eine in Amerika sehr bekannte 1.Hilfe-Massnahme zur Rettung vor dem Erstickungstod)

CURRY 3 – SHAMILA’S FAMOUS “BURN DOWN THE GARAGE” CURRY

Judge 1:
Excellent firehouse curry. Great kick.

Judge 2:
A bit salty, good use of chilli peppers.

Judge 3:
Call 911. I’ve located a uranium pill. My nose feels like I have been snorting Drain Cleaner. Everyone knows the routine by now. Get me more beer before I ignite. Barmaid pounded me on the back, now my backbone is in the front part of my chest. I’m getting pissed from all that beer.

CURRY 4 – BABOO’S BLACK MAGIC BEAN CURRY


Judge 1:
Black bean curry with almost no spice. Disappointing.

Judge 2:
Hint of lime in the black beans. Good side dish for fish or other mild foods, not much of a curry.

Judge 3:
felt something scraping across my tongue, but was unable to taste it. Is it possible to burn out taste buds? Shareen, the beer maid, was standing behind me with fresh refills. That 200 kg woman starting to look HOT… just like the nuclear waste I’m eating! Is chilli an aphrodisiac?


CURRY 5 – LALL’S LEGAL LIP REMOVER

Judge 1:
Meaty, strong curry. Cayenne peppers freshly ground, adding considerably Kick. Very impressive.

Judge 2:
Average beef curry, could use more tomato. Must admit the chilli peppers make a strong statement.

Judge 3:
My ears are ringing, sweat is pouring off my forehead and I can no longer focus my eyes. I farted and four people behind me needed paramedics. The contestant seemed offended when I told her that her curry had given me brain damage. Shareen saved my tongue from bleeding by pouring beer directly on it from the pitcher. I’m wonder if I’m burning my lips off. It really pissed me off that the other judges asked me to stop screaming. Screw them!


CURRY 6 – VERISNEE’S VEGETARIAN VARIETY

Judge 1:
Thin yet bold vegetarian curry. Good balance of spices and peppers.

Judge 2:
The best yet. Aggressive use of peppers, onions and garlic. Superb.

Judge 3:
My intestines are now a straight pipe filled with gaseous, sulphuric flames. I am definitely going to shit myself if I fart and I’m worried it will eat through the chair. No one seems inclined to stand behind me except that Shareen. Can’t feel my lips anymore. I need to wipe my arse
with a snow cone ice-cream.


CURRY 7 – SELINA’S “MOTHER-IN-LAW-TONGUE” CURRY

Judge 1:
A mediocre curry with too much reliance on canned peppers.

Judge 2:
Tastes as if the chef literally threw in a can of chilli at the last moment.
( I should take note at this stage that I am worried about Frank. He appears to be in a bit of distress as he is cursing uncontrollably).


Judge 3:
You could put a grenade in my mouth, pull the pin and I wouldn’t feel a thing. I’ve lost sight in one eye and the world sounds like it is made of rushing water. My shirt is covered with curry which slid unnoticed out of my mouth. My pants are full of lava to match my shirt. At least, during the autopsy, they’ll know what killed me. I’ve decided to stop breathing – it’s too painful. Screw it; I’m not getting any oxygen anyway. If I need air I’ll just suck it in through the 4-inch hole in my stomach.


CURRY 8 – NAIDOO’S TOENAIL CURLING CURRY

Judge 1:
The perfect ending. This is a nice blend curry. Not to bold but spicy enough
to declare its existence.


Judge 2:
This final entry is a good, balanced curry. Neither mild nor hot. Sorry to see that most of it was lost when Frank farted, passed out, fell over and pulled the curry pot down on top of himself. Not sure if he’s going to make it. Poor man, wonder how he’d have reacted to really hot curry?

Judge 3:
No Report


(Thanks Diane)

Sonntag, 8. November 2009

Auweia Safari

Hofentlich gut versichert

Die Bilderserie habe ich schon vor einiger Zeit dem Internet entnommen und für die
Web -Einstellung etwas aufbereitet. Die Bilder sprechen wohl für sich. Informationen über Ort und Zeit habe ich nicht gefunden. Dem Autokennzeichen ( GP) nach dürfte es sich um ein Game Reserve in Südafrika handeln. Verwunderlich ist, dass die Besucher ihre Zelte außerhalb des eingefriedeten Camps aufgeschlagen haben, was üblicherweise nicht erlaubt ist. In den großen Reservaten darf das Fahrzeug nicht verlassen werden, bis auf Ausnahmen an präzise gekennzeichneten Aussichtspunkten. Wie man aus den Bildern unschwer erkennen kann, gibt es für diese strikte Regelung gute Gründe.
Die obige Situation sieht zwar ganz lustig aus, war aber sicher eine hochgefährliche. Vor der Nervenstärke des Fotografen kann man allerdings nur den Hut ziehen.


Auf dem 1. Foto lächelt die junge Frau freundlich in die Kamera. Man beachte bitte den Hintergrund:-)

Tief im Süden

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