Montag, 16. Februar 2009

Crash, Boom, Bang- Part II

In Ergänzung zu meiner damaligen persönlichen Erfahrung, hier ein paar schlimme Klischees über autofahrende Frauen. Als ob das nicht jedem passieren könnte! Wer darüber lachen kann, sollte sich wirklich was schämen:



Oh Gott, ich könnte vor Scham im Boden versink....bruaaahh.. Entschuldigung.......
( and again: Thanks Oliver)

Übrigens: YouTube –Videos laufen nur bei schnellem Broadband unterbrechungsfrei und sind dadurch oftmals nur bedingt betrachterfreundlich. Die aktuelle Version des Realplayers kann Flash-Videos downloaden, aber manche YouTube-Videos lassen das nicht zu. Unter diesem Link findet man sehr nützliche Programme zum Downloaden und Konvertieren von allen YouTube-Clips auf die Festplatte.

Dienstag, 10. Februar 2009

Die Schnöselisierung der Politik

An einen Clown wie Westerwelle und seine Bedeutungslosigkeit haben wir uns über Jahre gewöhnt und seine ewiggleiche Steuersenkungs – und Deregulierungssuada als unangenehmen, aber unvermeidlichen Bestandteil des täglichen Nachrichtentrash’s hin- aber nicht ernstgenommen. Dies könnte sich aber bald ändern, denn man mag über die Zuwächse der FDP in den Meinungsumfragen auch noch so sehr den Kopf schütteln ( ausgerechnet DIE!), die Signale sind eindeutig: Westerwelle ante portas.

Auch die grotesken TV-Statements des Polit-Gnoms Pofalla sind Futter für jeden Kabarettisten und sorgen wegen absurder Logik stets für eine heitere Atmosphäre. Aber täuschen wir uns nicht, auch diese meckernde Gestalt wartet nur auf die Chance eine politische Machtposition zu besetzen.

Dass man momentan sowenig von dem scheinheiligen Karrieristen Markus Söder hört, was im Zuge des Glos-Rücktritts doch ein wenig verwunderte, liegt wohl einzig daran, dass dieser ausgesuchte Unsympath z.Zt. bundesweit nicht vermittelbar erscheint. Aber dieses egozentrische Chamäleon wird zur gegebenen Zeit über uns kommen, unvermeidlich wie das Amen in der Kirche.

v u z GuttenbergGut, kein Söder, aber dafür einen Freiherrn von und zu Guttenberg, einen Juristen, der uns nun mit sicherer Hand als Bundeswirtschaftsminister durch die größte Wirtschaftskrise seit Christi Geburt (oder war’s noch länger?) führen wird. Der hat gefühlt ca. 50 Vornamen und ist als Wirtschaftsfachmann noch nicht besonders aufgefallen, wenn man von der Geschäftsführung der Guttenberg GmbH Vermögensverwaltung, d.h. von der Mehrung des eigenen Vermögens, absieht. Aber das macht nichts, war doch der Michel Glos durch seinen erlernten Beruf als Müllermeister ebenfalls hochqualifiziert.

Dieser Freiherr von und zu... war bis vor wenigen Tagen noch Generalsekretär der CSU und, ebenfalls bis vor ein paar Tagen, wie bei „Welt-online“ zu lesen, ein „versierter Außenpolitiker“. In dieser Eigenschaft hat er dem Ex-CSU-Staatssekretär und langjährigen Bundestagsabgeordneten Peter Gauweiler Blödheit attestiert, weil dieser den Einsatz bayerischer Polizisten in Afghanistan, ja, die ganze Beteiligung Deutschlands am Bürgerkrieg in Afghanistan, wie übrigens 85% der Deutschen, für einen schweren Fehler hält. „ Gauweiler ist populistisch und es ist ihm diesmal nicht gelungen, das Problem intellektuell zu durchdringen,“ so etwa sinngemäß der Freiherr und die Unverschämtheit dieser Formulierung ist dem 37-jährigen Schnösel wohl nicht mal bewusst – ziemlich sicher wegen mangelnder intellektueller Durchdringung.

JU-Bayern S.MüllerIn diesem Zusammenhang fiel mir letzten Sonntag ein gewisser Stefan Müller auf, seines Zeichens JU-Vorsitzender in Bayern, der in der ZDF-Sendung „Berlin Direkt“ zum Interview vor die Kamera geschickt wurde, da sich wohl kein anderer CSU-Politiker wegen der, zu diesem Zeitpunkt, noch ungeklärten Glos-Nachfolge äußern wollte. Stefan Müller im Zusammenspiel mit dem Moderator Peter Frey lieferten ein Glanzstück moderner Politikvermittlung. Beiden gelang es mindestens 5 Minuten TV-Zeit zu verplempern um absolut NICHTS mitzuteilen. Peter Frey war am Schluss so begeistert von dem Jungtalent, dass er ihm verzückt professionelles Verhalten „ wie ein gestandener Politiker,“ bescheinigte, wofür sich Müller, vor Stolz leicht errötend, artig bedankte. Wohl dem Lande, das solche Talente aufweisen kann.

Freitag, 6. Februar 2009

Das System ist pervers

Die spanische Banco Santander hat „einige wunderbare Resultate erzielt“ zitiert Tagesschau.de den Santander-Chef und frohlockt mit ihm über den Milliardengewinn dieser Bank inmitten der Krise. Na, da jubeln wir doch am besten gleich mit, denn, so lobt Tagesschau.de: Santander hat diesen schönen Reibach vor allem aus Geschäften mit Privatkunden erzielt, weil sie davon etwas versteht.

Ich verstehe allerdings auch: Um aus normalem Bankgeschäft Milliardengewinne zu erzielen, darf man getrost davon ausgehen, dass die Banco Santander ganz simpel Wucherei betreibt, nämlich nix oder fast nix auf Spareinlagen, aber Wucherzinsen auf Kredite und durch nichts gerechtfertigte Gebühren für jeden Computerklick.

Jubel darüber, dass die Gesellschaft von den Banken direkt abgezockt wird und nicht erst über den Umweg milliardenschwerer Rettungspakete? Wenn das kein Grund zur Freude ist?

Golf ist langweilig!

Richtig - und hier ist der Beweis:



( und nochmal: Danke ,Oliver!)

Montag, 2. Februar 2009

Witze über den Irakkrieg...

...verbieten sich eigentlich angesichts des Elends, welches dort angerichtet wurde, aber die verfilmte Antwort auf die Frage, warum sich dieser Krieg so lange hinzieht, ist dermaßen komisch, dass ich das einfach weitergeben muss, zumal mir momentan sowieso nix einfällt.
Klick hier:
(Thanks, Oliver)

Montag, 26. Januar 2009

Jetzt wird’s dreist

„Na, das ist mal eine illustre Runde,“ dachte ich und vermutete erst einen schlechten Scherz. Da hocken gleich vier Gestalten bei Anne Will (die Namen spar ich mir, denn die Typen hocken in jeder 2. TV-Talkshow), die seit Jahren die Gehirne der Zuschauer mit ihrem neoliberalen Quark vernebeln und bestätigen sich nun gegenseitig, wie großartig die Regierung die Brandbekämpfung betreibt. Zu den Ursachen der Feuersbrunst und den Brandstiftern natürlich kein Wort. Staatsbankrott? Allein die Möglichkeit wird entrüstet zurückgewiesen.

Selbstverständlich werden noch viele Milliarden in das Bankensystem gepumpt werden müssen und Genaues weiß man nicht, aber die einzige kritische Anmerkung durch das Alibigegengewichtchen Jürgen Trittin, dass bei den, an die Banken überreichten Milliarden die parlamentarische Kontrolle explizit ausgeschlossen wurde, wurde geradezu als lächerlich abgetan. Der Lobbyist Röttgen erklärt ohne mit der Wimper zu zucken, dass das ja wohl keiner erwarten könne, dass die Banken ihre Gaunereien ( hat er so natürlich nicht gesagt) vor der Öffentlichkeit darlegen. Das war mir neu, aber mittlerweile kann mich gar nichts mehr erschüttern. Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Die Banken wollen Hunderte von Milliarden von der Öffentlichkeit, aber wofür und wohin, das geht selbstverständlich selbst die stellvertretende Öffentlichkeit nichts an.

Wie schön, dass wir noch live miterleben durften, wie die ahnungslose Quasselstrippe und Merkel-Verehrerin Wolfgang Joop neben ordentlicher Werbung für seinen globalen Klamottenladen in Potsdam auch noch in der Sendung eine Kreditzusage per Telefon erhalten hat, signalisierend: Von wegen Kreditklemme – es ist alles in bester Ordnung.

Fazit: Eine ruhige Expertendiskussion ohne Kontroverse, bei der selbst von Donanys
ewig gleiche Leier sich harmonisch in das Gebrabbel der Gästerunde und der Moderatorin einfügte.


NACHTRAG: Momentan versuche ich die Punkte herauszufinden, weshalb diese, zugegeben, nicht gerade freundliche Zusammenfassung im Anne- Will-Blog gelöscht wurde. Wo habe ich mich wirklich beleidigend ausgedrückt? Ist "Gestalten", oder "Typen" schon eine Beleidigung, darf man "neoliberalen Quark" nicht als solchen bezeichnen, ist Röttgen etwa kein Lobbyist und erzählt von Donany nicht immer das Gleiche, hat Joop nicht tatsächlich wegen selbst eingestandener Ahnungslosigkeit nichts als Eigenreklame gemacht und, kurz, darf man das Ganze nicht als "Gebrabbel" zusammenfassen? Nun, das darf man offensichtlich nicht, aber verglichen mit den Pöbeleien und Beleidigungen, die sich Vertreter der LINKEN in dieser und vergleichbaren Sendungen ungerügt gefallen lassen müssen halte ich meinen Beitrag geradezu für ein Beispiel betonter Sachlichkeit. Oder etwa nicht?

Dienstag, 20. Januar 2009

Zum Abschied - Nachgetreten

Bush-stamp1
(Thanks, Oliver!)

Montag, 19. Januar 2009

Wahlabend - schwer verdaulich

Thevessen1Andrea Ypsilanti war bereits seit einer Stunde zurückgetreten und das erste Aufjaulen über ihr trotziges „Ich resigniere nicht!“ verebbte langsam, bzw. wurde durch die geradezu lächerliche Frage ersetzt, ob der Rücktritt nicht besser früher hätte erfolgen sollen, da mutierte der sonst geheimnisvoll raunende „Terrorismusexperte“ des ZDF, Elmar Theveßen, zum stellvertretenden Chefredakteur und kommentierte das Hessen-Wahlergebnis: „Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht“, dozierte er und meinte damit natürlich Andrea Ypsilanti, denn bezüglich der Wahrheitsliebe des wiedergewählten Roland Koch hatte Theveßen gerade eine schwere Amnesie befallen. „ Die Linke mag zwar 2008 für manche Hessen glaubwürdig erschienen sein, aber das ist nun vorbei..“ auch das weiß Theveßen genau, obwohl die Linke fast das gleiche Ergebnis wie 2008 erreichte und analysiert dann messerscharf den 16% -Erfolg der FDP: „Weil sich die Glaubwürdigkeit auszahlt.“

Nun habe ich kein Problem damit, dass Theveßen die Linke nicht mag, aber dieser, mit Biedermannsmiene daher kommende Kampagnenjournalismus geht mir mehr und mehr auf den Keks. Das „Wortbruch“-Trommelfeuer aller Mainstreammedien gegen Ypsilanti galt einzig der Verhinderung einer, wie auch immer gearteten, Regierungsbeteiligung der Linken und es hat funktioniert, Glückwunsch!

Und da passt es dann auch wie die Faust aufs Auge, dass ausgerechnet die FDP zum bejubelten Wahlsieger wird, die seit Menschengedenken „Rückzug des Staates“ und „Deregulierung“ fordert - in der momentanen wirtschaftlichen Schieflage ganz sicher das probate Sanierungskonzept. Glaubwürdigkeit der FDP? Also, das wäre mir als Letztes eingefallen, darauf muss man erst mal kommen.

Genug gehört, zappen wir mal zur Anne Will.

RuettgersAch du meine Güte, da hockt ja schon wieder der Riesenwirtschaftsfachmann Jürgen Rüttgers. Der durfte doch erst vor 3 Tagen bei Maybritt Illner dem Gregor Gysi ungerügt übers Maul fahren und ahnungsloses Gequassel vorwerfen. Und man glaubt es nicht, jetzt darf er’s schon wieder, das schiefe Maul zum Sprachfehler verzogen. „Gefasel“, „Gequassel“, „von Wirtschaft keine Ahnung“, so reagiert Rüttgers auf jede noch so harmlos-kritische Anmerkung. Rüttgers ist dermaßen begeistert von der Wucht seiner Argumente, dass er der Sarah Wagenknecht unmissverständlich erklärt: „Wir wollen Ihren Kommunismus hier in Deutschland nicht!“ Und da er im Moment wohl vergessen hatte, dass es die DDR nicht mehr gibt und er wohl merkte, dass sich sein Spruch so anhörte wie: Geh doch nach drüben, wenn’s Dir hier nicht passt, so schob er schnell noch ein „ in ganz Deutschland!“ nach. Ja, solche, ein Leben lang antrainierten Reflexe funktionieren auch nach fast 20 Jahren noch.

seebacher12Leider kann man ja Willy Brandt nicht mehr befragen und was er an solch einer Gewitterziege wie der Brigitte Seebacher-Brandt gefunden hat, wird wohl sein Geheimnis bleiben. Eigentlich will ich’s auch gar nicht wissen, denn ein freundliches Wesen oder ein gewisses Maß an Intelligenz kann’s nicht gewesen sein. Dem Hilmar Kopper übrigens gönne ich diese Schreckschraube von Herzen. Allein die Stimme...Gottgütiger.



Friedmann1

Zur Abrundung eines gelungenen Wahlabends trug dann natürlich noch Michel, Verzeihung, Michél Friedmann bei. Allerdings waren die Ausführungen dieses öligen Fachmanns für Fragen der Moral und 2. Chancen über genau diese Themen so schwer verdaulich, dass sich mein Magen.....Mein Gott, mir wird schon wieder schlecht!

Dienstag, 13. Januar 2009

Olgas Welt (3)

Hier bin ich wieder und der Grund
Ist der gleiche – ich als Hund
muss immer dann mit ein paar Bildern
mein Leben tief im Süden schildern,
wenn Herr Blackconti , faul und satt,
einfach nix zu bloggen hat.

Olga jagt Krabben




















Gut , sei’s drum, ihr seht mich hier
bei der Jagd auf Strandgetier.
In den Löchern tief im Sand
haust die Krabbe hier am Strand.
Ich riech am Loch, dann buddle ich,
weit fliegt der Sand dann hinter mich.

Den Kopf im Sand , bis über’n Hals,
die Krabbe fürcht’ sich keinesfalls.
Sie droht mir, zeigt mir ihre Scheren,
bereit sich meiner zu erwehren.
Ich schnapp nach ihr und werf sie hoch,
das Schalentier entkommt jedoch.
Eilt im Krebsgang flugs zum Was-
ser, weg ist es und ich bin nass.

Tief im Süden

afrikanische Impressionen

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Kontakt:

hukbeilhartz@mweb.co.za

Aktuelle Beiträge

Offtopic
twoday schließt. Wie geht es denn hier weiter? Wäre...
Gregor Keuschnig - 4. Apr, 10:40
Der große Bruder, nicht...
Der große Bruder, nicht du, sondern der im Keller,...
dauersauer - 25. Aug, 13:16
Der Videobeweis
Gegen den Videobeweis ist ja prinzipiell nichts einzuwenden....
blackconti - 23. Aug, 21:08
so eine straßenschlacht...
so eine straßenschlacht ist besser als jedes fitnessprogramm.
bonanzaMARGOT - 1. Aug, 06:17
Ja, auf unsere Demonstranten...
Ja, auf unsere Demonstranten ist Verlass. Da staune...
dauersauer - 15. Jul, 20:47

Zufallsbild

Beachwalk nachher

aktuelles Wetter

Suche

 

Status

Online seit 7514 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 4. Apr, 10:40

Credits

vi knallgrau GmbH

powered by Antville powered by Helma


xml version of this page

twoday.net AGB


bloggen
dies und jenes
Erinnerungen
erlebtes
Fussball
hier
lustig
Meinung
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren