Jesaia, Jeremia, (Klagelieder des J.), Hesekiel, Hosea, Joel, Amos, Obatia, Jona, Micha, Nahum, Habakuk, Sephania, Haggai, Sacharia und Maleachi - die Namen dieser Propheten kenne ich noch aus dem Konfirmandenunterricht. Natürlich habe ich keine Ahnung was die so prophezeit haben, aber die Liste dieser Namen kann ich heute noch aus dem Kopf herunterleiern. Wieso ich mir gerade das gemerkt habe, kann ich mir selber nicht erklären, zumal ich beim sicherlich wichtigeren Text des Glaubensbekenntnisses oder des Vaterunsers erhebliche Mühe aufwenden muss, die Texte vollständig und in der richtigen Reihenfolge zu rekapitulieren. Aber das nur nebenbei.
Im heutigen Lokalblättchen, dem “Südküsten Harald“ ( Danke Markus!) fand ich nun eine ziemlich fette Anzeige und ein gleiches Plakat wird in den nächsten Tagen jeden 2. Laternenmasten schmücken:
Der
Prophet Kobus van Rendsburg bereitet mir insofern Schwierigkeiten, da ich nicht weiß, wo genau ich ihn in meiner obigen Liste einreihen soll, bzw. ob ich mir den, der Vollständigkeit halber, wirklich merken muss, bzw. merken kann. Natürlich ist mir bewusst, dass heute lebenslanges Lernen erforderlich ist und ich werde mir selbstverständlich Mühe geben.
Dass die Engländerin
Mary Cox als Prophetess firmiert, ist keineswegs komisch, denn wenn das weibliche Pendant zum Steward die Stewardess ist, dann ist ein weiblicher Prophet halt eine...eben. Da gibt’s nix zu lachen.
Obwohl alle Kranken, Taube und Blinde zur Wunderheilung eingeladen sind, werde ich mich wegen meines Beines doch lieber an meinen Privat-Propheten Dr. du Preez vom Margate Hospital halten, der mir prophezeite, auf englisch natürlich: „Das wird schon wieder!“ Nun, das hoffe ich natürlich schwer und vielleicht wird’s dann ja auch mal wieder was mit einem seriösen Beitrag hier im Blog