„Das ist Wahnsinn...“ möchte man mit den Worten des beliebten Ballermann-Barden Wolfgang Petry ausrufen, angesichts nachstehender Meldung bei
Tagesschau.de.
Seit wir Papst sind, werden uralt-tradierte Lehrmeinungen der römisch-katholischen Kirche, nein, nicht kurzerhand, sondern
„nach langen theologischen Beratungen“ auf den theologischen Müllhaufen geworfen. Abgeschafft, die Vorhölle – einfach so. Wahnsinn!
Das wird ein Kofferpacken in der Vorhölle. Bei dem Hallo möchte man doch gern dabeisein, wenn die Millionen dort geparkter Seelen nun ins Paradies einziehen. "Seines Wissens ab sofort!" teilte Leihbischof Günter Schabowski, nein, Entschuldigung ( da werfe ich was durcheinander),Kurvenkardinal Palazzo Pitti mit auf die Frage, ab wann denn die Pforten des Paradieses für die Vorhöllenbewohner geöffnet sein würden. Da gibt es nun kein Halten mehr. Alles drängt nach drüben. Viele allerdings, die Besonneneren, "Nur zum Gucken, erst Mal.", wie sie sagen, "denn auch im Paradies ist nicht alles Gold was glänzt".
"Wahnsinn", das ist das Wort der Stunde.
Die Katholische Kirche reformiert sich in den letzten Jahren gewaltig. Nicht nur hat sich der Vorgänger des jetzigen Gottesstellvertreters, der baldseelige Johannes Paul II, nach nur 500 Jahren bei Galileo Galilei entschuldigt und eingeräumt, dass die Erde wohl doch keine Scheibe sei, bzw. Sonne, Mond und Sterne wohl doch nicht einfach so, am Himmelszelt aufgehängt, um die Erde kurvten oder so ähnlich. Jetzt wird die Vorhölle „abgeschafft“ und was kommt als Nächstes? Wird am Ende noch die bislang gesicherte Erkenntnis, dass Mahmud Ahmadinedschad die Reinkarnation Lucifers auf Erden, also das Böse schlechhin ist, in Frage gestellt? Was soll man denken, woran soll man sich halten?
Wie dichtete der Flatrate-Party-Poet Petry so treffend:
...Müll, Müll, Sondermüll!
Das letzteres auch für diesen Blogbeitrag gilt, will ich erst gar nicht abstreiten.