lustig

Montag, 30. Juli 2007

Das Synonym

In diesen Sommerinterviews erfährt man doch immer wieder Überraschendes:
Guido
Na klar, und Stoiber steht für ausgefeilte Rhetorik, Kohl für Askese und Schäuble steht für schwäbischen Frohsinn....

Dienstag, 3. Juli 2007

Ein Fall für Alice Schwarzer

Kürzlich wurde mir dieser Clip zugespielt, den ich nur mit größten Bedenken hier einstelle. Selten wurden Frauen schlimmer diskriminiert. Ein übles Machwerk!
Alice, übernehmen Sie!

Und dass mir jetzt bloß keiner lacht!

Freitag, 22. Juni 2007

Weight-Lifting

Im Kampf um höhere Einschaltquoten im Sports-TV entwickeln selbst Randsportarten wie Gewichtheben eine erstaunliche Kreativität. Der hier gezeigte TeamwettbewerbPower-lifting (wmv, 1,075 KB) verspricht für Peking 08 höchstes Zuschauerinteresse. Der Enthusiasmus des Kommentators ist nur zu verständlich.

Montag, 30. April 2007

Held der Arbeit ( zum 1.Mai)

Mr. Kok van de Merve (der Name ist frei erfunden, das Foto und die Geschichte nicht! bc) ist Elektriker in Johannesburg und hatte den Auftrag erhalten in einem Haus in Sandton eine Reparatur an einem Sicherungskasten auszuführen. Der Sicherungskasten befindet sich oben in einem Schlafzimmerschrank.
Ca. 1 Stunde nach Arbeitsbeginn:

Mann im Schrank

„Mami, warum liegt denn der Mann im Schrank?“ fragte die kleine Tochter die Auftraggeberin, welche schreckensbleich sofort ins Schlafzimmer stürmte, vermutend, der Handwerker hätte möglicherweise einen elektrischen Schlag erhalten.

Diese Sorge war unbegründet, denn Mr. van de Merve hatte es sich zwischenzeitlich nur gemütlich eingerichtet, hatte die vorher ausgeräumten Badetücher sorgfältig zum Kopfkissen drapiert und sich zurückgelegt, um die aufgetragene Arbeit gründlich zu durchdenken und zu planen. Bei solchermaßen geistiger Tätigkeit lässt sich ein ordentlicher Handwerker weder durch johlende Kinder noch durch dezentes Türschlagen stören.

Dass Handwerker beim Denken schnarchen, dürfte allerdings weithin unbekannt sein.

Soviel ich gehört habe, hat Mr. van de Merve schließlich, gerüttelt und geschüttelt, die Planungsphase abgeschlossen und, nach dem Genuss einer Tasse Kaffee, die Arbeit dann zur Zufriedenheit ausgeführt.

Und somit bestätigt sich einmal mehr: "Gut geplant ist halb gebaut", oder, "wer schläft kündigt nicht!"
(Photo by Mirka)

Sonntag, 29. April 2007

Der Satz des Monats

UVD LEYEN vorher nachher

Gefunden in der überaus empfehlenswerten Kolumne von Arthur Figgis: „Die Woche im Fleischwolf“.
( Selbst jetzt noch, nach 'zigmaligem Lesen, krieg ich bei der Vorstellung 'nen Lachanfall)
Im übrigen besten Dank an Big Bertha, durch deren Hinweis ich erst auf dieses wöchentliche Lesevergnügen gestossen bin.

Samstag, 21. April 2007

Hölle, Hölle, Hölle

„Das ist Wahnsinn...“ möchte man mit den Worten des beliebten Ballermann-Barden Wolfgang Petry ausrufen, angesichts nachstehender Meldung bei Tagesschau.de.

Tagesschau.de vom 21.4.07

Seit wir Papst sind, werden uralt-tradierte Lehrmeinungen der römisch-katholischen Kirche, nein, nicht kurzerhand, sondern „nach langen theologischen Beratungen“ auf den theologischen Müllhaufen geworfen. Abgeschafft, die Vorhölle – einfach so. Wahnsinn!

Das wird ein Kofferpacken in der Vorhölle. Bei dem Hallo möchte man doch gern dabeisein, wenn die Millionen dort geparkter Seelen nun ins Paradies einziehen. "Seines Wissens ab sofort!" teilte Leihbischof Günter Schabowski, nein, Entschuldigung ( da werfe ich was durcheinander),Kurvenkardinal Palazzo Pitti mit auf die Frage, ab wann denn die Pforten des Paradieses für die Vorhöllenbewohner geöffnet sein würden. Da gibt es nun kein Halten mehr. Alles drängt nach drüben. Viele allerdings, die Besonneneren, "Nur zum Gucken, erst Mal.", wie sie sagen, "denn auch im Paradies ist nicht alles Gold was glänzt".
"Wahnsinn", das ist das Wort der Stunde.

Die Katholische Kirche reformiert sich in den letzten Jahren gewaltig. Nicht nur hat sich der Vorgänger des jetzigen Gottesstellvertreters, der baldseelige Johannes Paul II, nach nur 500 Jahren bei Galileo Galilei entschuldigt und eingeräumt, dass die Erde wohl doch keine Scheibe sei, bzw. Sonne, Mond und Sterne wohl doch nicht einfach so, am Himmelszelt aufgehängt, um die Erde kurvten oder so ähnlich. Jetzt wird die Vorhölle „abgeschafft“ und was kommt als Nächstes? Wird am Ende noch die bislang gesicherte Erkenntnis, dass Mahmud Ahmadinedschad die Reinkarnation Lucifers auf Erden, also das Böse schlechhin ist, in Frage gestellt? Was soll man denken, woran soll man sich halten?

Wie dichtete der Flatrate-Party-Poet Petry so treffend: ...Müll, Müll, Sondermüll!

Das letzteres auch für diesen Blogbeitrag gilt, will ich erst gar nicht abstreiten.

Montag, 22. Januar 2007

Ist das lustig?

Die Betrachtung des nachstehenden Videoclips bedarf eines gefestigten Charakters, denn wer darüber lacht, beweist nur, dass es ihm an Mitgefühl für menschliches ( und tierisches) Unglück mangelt. Was daran komisch sein soll, verstehe wer will, obwohl...
Entschuldigung...kicher...Entschuldigung...

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Ich muss aber zugeben, dass der Bayern-Hoeness gestern Abend bei Christiansen noch viel komischer war. Da ich ahnte, dass das Geseiere nach den Anfangsdummbeuteleien noch gut eine Stunde so weitergehen würde, habe ich schnell auf den 2. Teil der Mankell-Verfilmung umgeschaltet. Das war sicher nicht so komisch, aber bestimmt viel interessanter.

Sonntag, 3. Dezember 2006

Nathalie Imbruglia

Nathalie ImbrugliaWie’s manchmal so geht. Man hat nix Besseres zu tun, klickt so durchs Netz, hört nebenbei Radio, wo gerade Nathalie Imbruglia ihre Zerrissenheit beklagt, recht angenehm, wie ich finde, und plötzlich stellt sich die Frage: Was genau, singt die da eigentlich? Die Antwort bei Google lautet:

Nathalie Imbruglia – Torn

I thought I saw a man brought to life
He was warm he came around and he was dignified
He showed me what it was to cry
Well you couldn't be that man I adored
You don't seem to know seem to care what your heart is for
Well I don't know him anymore
There's nothing where he used to lie
The conversation has run dry
That's what's goin' on
Nothing's fine I'm torn

I'm all out of faith
This is how I feel
I'm cold and I am shamed
Lying naked on the floor
Illusion never changed
Into something real
I'm wide awake and I can see
The perfect sky is torn
You're a little late
I'm already torn

So I guess the fortune teller's right
I should have seen just what was there and not some Holy light
But you crawled beneath my veins and now
I don't care - I have no luck - I don't miss it all that much
There's just so many things
That I can't touch I'm torn

I'm all out of faith
This is how I feel
I'm cold and I am shamed
Lying naked on the floor
Illusion never changed
Into something real
I'm wide awake and I can see
The perfect sky is torn
You're a little late
I'm already torn
Torn

Ohh, ooh...


Mhmm, interessant, irgendwie geht’s um einen Mann, um enttäuschte Liebe, um Desillusionierung, um Scham und um unkittbare Risse in der Beziehung. Aber das ist nur eine sinngemäße Zusammenfassung. Interessant wäre doch eine deutsche Übersetzung des Songs. Da fragen wir doch mal „Babel Fish“, ein Übersetzungsprogramm für Web-Seiten.

Voila, hier ist die Übersetzung:

Nathalie Imbruglia - Heftig gezerrissen

Ich dachte, dass ich einen Mann sah, der zum Leben geholt wurde
Er war er kam herum warm und er wurde ausgezeichnet
Er zeigte mir, was es schreien sollte
Brunnen konnten Sie nicht dieser Mann sein, den ich verehrte
Sich zu interessieren Sie nicht scheinen zu wissen scheinen, was Ihr Herz für ist
Brunnen I kennen ihn nicht mehr
Es gibt nichts, wo er pflegte zu liegen
Das Gespräch hat trockenes laufen gelassen
Das ist, was goin 'an ist
Feinen nichts werde ich heftig gezerrissen

Aller ich bin aus Glauben heraus
Dieses ist, wie ich fühle
Ich bin kalt und ich bin shamed
Lügen blank auf dem Fußboden
Illusion nie geändert
In etwas real
Ich bin weit wach und ich kann sehen
Der vollkommene Himmel wird heftig gezerrissen
Sie sind ein wenig spätes
Ich werde bereits heftig gezerrissen

So schätze ich das Recht des Vermögen Erzählers
Ich sollte gesehen haben, gerade was dort und nicht etwas heiliges Licht war
Aber Sie krochen unter meine Adern und jetzt
Ich interessiere mich nicht - ich habe kein Glück - mich vermisse es nicht ganz dass viel
Es gibt so viele Sachen gerecht
Daß ich nicht mich berühren kann, werden heftig gezerrissen

Aller ich bin aus Glauben heraus
Dieses ist, wie ich fühle
Ich bin kalt und ich bin shamed
Lügen blank auf dem Fußboden
Illusion nie geändert
In etwas real
Ich bin weit wach und ich kann sehen
Der vollkommene Himmel wird heftig gezerrissen
Sie sind ein wenig spätes
Ich werde bereits heftig gezerrissen
Heftig gezerrissen

Ohh, ooh...


Na, geht doch! Einfach und verständlich, eine sehr einfühlsame Übersetzung. Danke Babel Fish!

Wer noch ein wenig weitersucht, findet, und das ist nun wirklich ein Highlight, eine Übersetzung des Songs in die Gebärdensprache. Die hübsche Nathalie und ihr Song sind so traurig, und hier kommen einem jetzt die Tränen - vor Lachen:

Advent-Calendar for Adults

Secret, secret!! For those, that would like to see everything!I love rock'nroll
Watch this Website and click the Thumbnails to enlarge. But just one every single day! ;-)
Enjoy the season!
(Gefunden bei TITANIC)

Samstag, 11. November 2006

Offener Brief an das ZDF, z.Hd. Frau Petra Gerster:

Sehr geehrte Frau Gerster,

hiermit protestiere ich energisch gegen Ihren unverantwortlichen Vorschlag in der HEUTE –Sendung vom Freitagabend.

Petra GersterNach dem Bericht über die Möglichkeit, die zukünftige Energieversorgung mittels Kernfusion zu gewährleisten, wiesen Sie in der Abmoderation zu diesem Beitrag daraufhin, dass die Sonne , welche ihre Energie ja bekanntermaßen ebenfalls durch Kernfusion erzeugt, in ca. 5 Milliarden Jahren ihre gesamten Atomkerne fusioniert hätte und verlöschen würde. Die Erde würde sich daraufhin zu einem Roten Riesen aufblähen und ebenfalls den Geist aufgeben.

Als Ausweg für die Menschheit spekulierten Sie nun, dass es bis dahin sicher gelungen sein werde, den Mars bewohnbar zu machen, sodass die Menschen dann dorthin umziehen könnten. Ausgerechnet den Mars! Das allerdings ist unverantwortlich.

Millionen von Zusehern sind nun verunsichert, nahmen sie doch bisher an, dass der Mars, da zum gleichen Sonnensystem gehörig, vom Ausfall der Sonne ebenfalls betroffen sein würde. Bisher schien sich nur das erheblich weiter ( ca. 4 Lichtjahre) entfernte, nächstgelegenen Sonnensystem Alpha Centauri als Fluchtmöglichkeit anzubieten. Aber einer angeblich seriösen Nachrichtensendung glaubt man natürlich. Viele Leute werden nun auf Grund der o.a. Missinformation auf den wesentlich komfortabler, und höchstwahrscheinlich auch preisgünstiger, zu erreichenden Mars umschwenken und somit in ihr Verderben flüchten.

Hiermit fordere ich Sie dringend auf, Ihren Fehler umgehend zu berichtigen, vom Mars eindeutig abzuraten und den Zuschauern unbedingt Alpha Centauri (nein, nicht Alpha Romeo!) ans Herz zu legen.

St Michaels on Sea am 11.11.06 um 11.11 Uhr

Alaaf und Helau Mit freundlichem Gruß

Blackconti

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