Montag, 24. Mai 2010

Eigentlich...

… war das ja Samstagabend ein Grund zu ehrlicher Freude. Inter Mailand hat den Bayern so eindrucksvoll die Grenzen aufgezeigt, dass das größenwahnsinnige Geschwafel von der „vielleicht besten Mannschaft Europas“ umgehend gestoppt wurde. Ob es allerdings zu der Einsicht reichen wird, als Deutscher Meister und Pokalsieger halt der einäugige König unter lauter Blinden zu sein, wage ich zu bezweifeln. Und nun bin ich bei dem, meine oben beschriebene Freude einschränkenden „eigentlich“.

girl_walking_with_south_africa_flag_sm_In gut 3 Wochen beginnt die Fußballweltmeisterschaft hier in Südafrika und nach der Demonstration von Inter Mailand am Samstag darf man wohl sicher davon ausgehen, dass sich die deutsche Nationalmannschaft in Südafrika nach Herzenslust blamieren wird. Die 7 Spieler des FC Bayern im Aufgebot sollen ja wohl so etwas wie ein Gerüst des Nationalteams bilden und dieses Gerüst ist nun wirklich morsch und wackelig. Badstuber und Müller als Nationalspieler können im Ernst nur als schlechter Scherz angesehen werden. Das Auslaufmodell Butt mag ja als Ersatztorwart noch angehen, weil’s egal ist, wer den 3. Torhüter mimt, aber wenn unsere Topstürmer Klose und Gomez heißen, die selbst für die Bayern zu schwach sind und eine volle Saison auf der Reservebank verbrachten, dann verbieten sich alle Hoffnungen auf eine erfolgreiche WM. Philip Lahm und, mit Einschränkungen, Schweinsteiger, von dem man aber im CL-Endspiel außer Fehlpässen auch nichts gesehen hat, sind die einzigen, denen man eine Nationalmannschaftstauglichkeit unterstellen darf.

Ja, und wenn man dann noch eine Abwehr mit so zentralen Spielern wie Mertesacker (Pokalendspiel – ohje,ohje!) von Werder Bremen und Arne Friedrich vom Absteiger Hertha BSC denkt, oder wenn man sich Lucas Podolski ( 2 Saisontore in Köln) im deutschen Angriff vorstellt, dann kommt man unweigerlich zu dem Schluss: Das kann nix werden!

Es soll mir aber jetzt nur keiner Defätismus vorwerfen. Immerhin besitze ich schon eine Deutschlandfahne (habe ich geschenkt bekommen) und die schwarz-rot-goldenen Außenspiegelüberzieher für mein Auto werden in den nächsten Tagen geliefert. So ausgestattet werde ich mich am 16. Juni auf den 900km-langen Weg nach Port Elisabeth machen, denn für das Spiel Deutschland – Serbien am 18. Juni konnte ich ein Ticket erwerben. Wenn sich die deutsche Nationalelf hier blamiert, dann will wenigstens einmal live dabei sein.

Samstag, 15. Mai 2010

Depression

Was im Euroraum bislang wohl nur gefühlsmäßig wahrgenommen wird, zeigt für unser Leben hier in Südafrika bereits echte Auswirkungen. Der Euro hat die Schwindsucht und langsam müssen wir anfangen zu rechnen. Innerhalb eines Jahres verlor der Euro gegenüber dem südafrikanischen Rand ca. 20% seines Wertes, was für uns eine Rentenkürzung in etwa dieser Höhe bedeutet. Hinzu kommt die südafrikanische Inflationsrate, die z,Zt. mit 5% für hiesige Verhältnisse zwar noch als moderat anzusehen ist, aber deren steigende Tendenz auch nicht gerade beruhigend wirkt. Bei solch gegenläufigen Trends darf man doch wenigstens ein klein wenig depressiv werden, auch wenn wir wohl auf absehbare Zeit noch nicht um Spenden bitten müssen, weshalb sich die Angaben unserer Bankdetails hier momentan noch erübrigen.

EurZar 1year

Für den SWC 2010 (Soccer World Cup 2010 wir hier so abgekürzt) scheint die Währungskrise aber böse Auswirkungen zu haben, denn war Südafrika noch bis vor wenigen Monaten ein preisgünstiges Reiseland, so kann mittlerweile davon keine Rede mehr sein. Dass aber nun die Dollarzeichen in den Augen der geldgeilen Reiseveranstalter so langsam verlöschen und der Blick trübe, besser wohl: betrübt wird, kann mich nicht wirklich rühren. Wer für einen Monat im Winter die Preise für jeden touristischen Scheiß, sei es für Übernachtungen, Inlandsflüge, Sightseeingtouren usw. verdoppelt oder gar verdreifacht, hat es einfach nicht besser verdient.

Depressiv aber kann man auch werden, wenn man auf Tagesschau.de folgende Meldung liest:

Pinke Yacht

Was, bitte, ist eine „pinke Yacht“? Möglicherweise eine sehr teure, d.h. mit sehr viel Pinke-Pinke erworbene. Ach ja, früher wurde ein Pink Panther einfach als Rosaroter Panter übersetzt, ziemlich altmodisch, klar, aber irgendwie klingt für mich die Einfahrt einer „rosaroten Yacht“ ziemlich anschaulich und normal. Die Einfahrt einer „pinken Yacht“ klingt einfach nur doof, und dass bei einem seriösen Medium wie Tagesschau.de Doofe doofe Texte schreiben dürfen, mein Gott, „depressiv“ ist vielleicht ein zu großes Wort, aber ein wenig schwermütig darf man angesichts solcher sprachlichen Blödheiten schon werden, oder?

Dienstag, 11. Mai 2010

Nicht zu fassen – fast 60% wollen DDR in NRW

Die Menschen sind wirklich unbelehrbar. Obwohl es doch an einschlägigen Warnungen nicht mangelt, entscheiden sich in einer Umfrage bei Tagesschau.de fast 60% für eine Rot-Rot-Grün-Koalition:

Abstimmung

Das ist unglaublich. Hugo Müller-Fuck, der begnadete BILD-Kommentator hat doch treffend analysiert und rechtzeitig gewarnt:

Müller Vogg Kommentar

Spielt denn jetzt selbst geballte politische Hetze in der Blödzeitung keine Rolle mehr? Wählt jetzt jeder was er will? Gemach, gemach, Herr Hugo Fucker -Müll, keine Panik, keine Sorge. Da ist noch das Scheinsozialistenpack von der SPD und denen ist es in den letzten Jahren zuverlässig gelungen, den Wählerwillen ins genaue Gegenteil zu verkehren.

Montag, 10. Mai 2010

NRW-Wahlergebnis: Eine Chance für die SPD?

Langsam sieht’s freundlicher aus. Noch ist es nicht amtlich, aber mittlerweile scheint es für Rot-Grün nicht mehr zu reichen und das freut mich doch mindestens genauso, wie die Bauchlandung von Rüttgers und Westerwelle. Jetzt könnte die SPD endlich wieder in der Realität ankommen und eine ehrliche, d.h. linke Mehrheit anstreben, mit den Grünen und notgedrungen auch den LINKEN.
Für die ramponierte Glaubwürdigkeit der SPD wäre das der Anfang eines Heilungsprozesses und die LINKEN könnten auf ihre Regierungstauglichkeit getestet werden. Endlich gäbe es wieder eine Alternative bei den nächsten Wahlen und das allein wäre ein Segen für die Demokratie. So jedenfalls würde ich es mir wünschen, aber nach den Erfahrungen zurückliegender Wahlen wird die SPD wohl lieber wieder Juniorpartner unter einem CDU-Ministerpräsidenten werden. Wirklich überraschen würde mich das nicht.

Sonntag, 9. Mai 2010

Last Night at Pistols

„Hello, Sir, hellooo, wake up Sir!“ – Langsam tauchen nebelig-verschwommen Gesichter über mir auf, die besorgt auf mich herunter blicken. Was ist denn los? Warum fährt mir ein nasser Lappen über die Stirn? Warum werden mir die Wangen getätschelt, überhaupt, warum liege ich hier…? Oh Gott, jetzt lichtet sich der Nebel und Erinnerungsfetzen beginnen sich zusammen zu setzen. Freitagabend, Pistols Saloon in Ramsgate, und eben war ich doch noch der wilde Rock n’ Roller auf der Tanzfläche? Eben? Wie lange war ich weggetreten? Jetzt erinnerte ich mich wieder: „I saw you standing there.” „Reflex“, die Hausband, rockte den alten Beatles-Hacker und da wollte ich der Dame neben mir an der Bar nicht schon wieder einen Korb geben, denn eigentlich war mir nicht nach Party. Na gut, und dann ging’s ja auch ganz flott ab. Zu flott wohl für einen 64-jährigen, denn urplötzlich blieb mir die Luft weg. Ich weiß noch, dass ich das Tempo rausnahm, mich irgendwie, irgendwo (an ihr?) festhalten wollte… Mehr weiß ich nicht. Meine nächsten Eindrücke: siehe oben.

Ich rappelte mich langsam auf, bzw. man half mir auf die Beine und schob mir einen Stuhl hin. Immer wieder besorgte Blicke und Fragen, aber langsam wich mein wohl ziemlich dümmliches Grinsen. Jemand reichte mir ein Glas mit einer in Wasser aufgelösten Tablette. Ich trank das Zeug ohne zu fragen. Irgendwo in einer Ecke erkannte ich aus den Augenwinkeln meine Tanzpartnerin und die Arme beobachtete mich ziemlich konsterniert aus der Distanz. Mein Gott, war mir das jetzt peinlich.

Dann standen plötzlich ein Notarzt und ein Sanitäter vor mir, führten mich zum Ambulanzwagen vor der Kneipentür. Oh je, da fehlten mir ja wohl doch ein paar Minuten. Mittlerweile aber fühlte ich mich eigentlich wieder fit. Trotzdem konnte ein Check ja wirklich nicht schaden und so wurden meine Blutwerte, mein Puls und mein Blutdruck überprüft. Letzterer war ein wenig erhöht, aber nicht besorgniserregend und ansonsten war alles im grünen Bereich. Nein, sie brauchen mich nicht ins Krankenhaus fahren und nein, ich brauche keine weitere Hilfe. Meine zwei Bier hatte ich bereits bezahlt und so konnte ich mich ohne weiteres Aufsehen verdrücken. Mein Bedarf an mitleidigen Blicken und höhnischen Kommentaren der Pistols-Gäste war für diesen Abend gedeckt.

„Wie siehst Du denn aus?“ fragte Frau Blackconti, als ich so gegen Mitternacht das Haus betrat und erst jetzt bemerkte ich meine verdreckte Kleidung. Nun, ich hatte einiges zu berichten, bevor wir uns zur Ruhe begaben. Geschlafen habe ich wie ein Stein und so kann ich diese peinliche Geschichte jetzt frisch und ausgeruht in den PC tippen.

Im Übrigen weiß ich natürlich selbst, dass ich a) das Rauchen aufhören und b) abnehmen muss. Von guten Ratschlägen dieser Art bitte ich also Abstand zu nehmen.
Des Weiteren betrachte ich auch den Hinweis, es gäbe doch im „Village of Happiness“ (das hiesige Altersheim) jeden Sonntagnachmittag für Senioren einen netten Tanztee mit Kaffee und Kuchen, als wenig zielführend, um nicht zu sagen: eine Unverschämtheit!

Donnerstag, 6. Mai 2010

Finanzexpertise a la FDP

Blondinenwitze sind nun wirklich nicht meine Sache. Bei Silvana Koch-Mehrin allerdings kann man auf den Gedanken kommen, dass diese Witzklischees doch nicht so weit hergeholt sind.

„Hart aber fair“ am Mittwochabend. Abschlussfrage des Moderators an die Talkgäste:
„Unsere Sendung dauerte 75 Minuten. Um welchen Betrag ist die Staatsverschuldung Deutschlands in diesen 75 Minuten angewachsen. Was schätzen Sie, Frau Koch-Mehrin?“

Silvana Koch-MehrinGott sei Dank hat Plasberg die FDP-Blondine als erste gefragt und so konnte die FDP-Finanzexpertin nicht spicken. „ Mmmh, schwer, ääh – 6000 Euro?“ meint Blondie mit neckisch-treuherzigen Augenaufschlag.
(Hüstel, Räusper, kurzes peinliches Schweigen…)

Nun ja, die Schuldenuhr tickt z.Zt. mit ca. 4500 Euro Zuwachs/sek was bei 75 Minuten einen Anstieg der Staatsverschuldung um ca. 20 Millionen Euro ausmacht, aber wenn die FDP von der Koch-Mehrin-Schätzung ausgeht…Jetzt verstehe ich endlich das Steuersenkungsmantra der FDP.

Montag, 3. Mai 2010

Der Mai – ein Wonnemonat?

Vom Wetter her gesehen sicherlich, jedenfalls hier an der Südküste. Aber ansonsten?

Dass die Griechenland-Hilfe als alternativlos angepriesen wird, weil ansonsten die Banken mal wieder zusammenkrachen würden – geschenkt, das kennen wir jetzt schon. Demnächst dann Portugal oder Spanien – alles „Tina“, oder was? Montagabend wird uns die Bundeskanzlerin mit gewohnter Plattitüdenrhetorik beruhigen.

Aber lassen wir das und schauen nach Amerika, an die Südküste. Da klemmt gerade ein Sicherheitsventil und nun wird der ganze Golf von Mexiko mit Öl verpestet und keiner weiß das Loch zu stopfen. Wenn man die BP-Leute vor dem Unfall gefragt hätte, ob so ein Desaster vorstellbar wäre, dann hätte allein der Zweifel an der Technik helle Empörung ausgelöst. In Gorleben aber, oder bei deutschen Kernkraftwerken sind Zweifel an der Technik nun wirklich nicht angebracht, zumindest nach Meinung der jetzigen Regierung. Hinterher, bei der Evakuierung nach einem gravierenden Störfall kommt wieder die bekannte „Tina“ ins Spiel.

Ach ja, der Mai und das größte Desaster steht mir noch bevor. Hilflos muss ich mit ansehen, wie ein Alptraum wahr wird. Der FC Bayern, diese Fußballverein gewordene Zumutung, schafft tatsächlich das sogenannte Triple und nichts kann sie stoppen. Obwohl, vielleicht hat ja Bremen eine genialen Tag im Pokalfinale und vielleicht mischt diese wunderbare Mannschaft von Inter Mailand die Bayern genauso auf wie die scheinbar unschlagbare Truppe aus Barcelona. Viel Hoffnung allerdings habe ich nicht, aber diese stirbt bekanntlich zuletzt.

Apropo sterben, auch im Mai wird in Afghanistan weiter krepiert, sind’s nicht deutsche Soldaten, dann sind’s Afghanen, aber in der nächsten Woche wird man davon kaum was hören, denn die Wahlen in NRW sollen natürlich keine Abstimmung über den Krieg sein. Der ist natürlich auch „Tina“, wie wir wissen, aber es wäre doch zu schön, wenn alle Kriegsgegner wenigstens eine Alternative zu dieser abstrusen FDP herbeiführen würden.
Dann wäre der Mai vielleicht doch noch ein Wonnemonat.

Dienstag, 20. April 2010

„Anne Will“ wird immer besser

Endlich habe ich das Prinzip begriffen. Durch die scheinbare Unausgewogenheit der Gästeliste, immer sind die Vertreter des Kapitals oder die Befürworter von Militäreinsätzen in der Überzahl, macht sich Anne Will unangreifbar. Scheinbar zu einer straffen Gesprächleitung unfähig, erlaubt sie den Vorgenannten sich einem Millionenpublikum in ihrer ganzen ignoranten Unverfrorenheit vollständig zu entblättern.

Letzten Sonntag gelang Anne Will ein ganz außerordentlicher Coup. Zur Einstimmung spielte sie noch mal den schmierigen zu Guttenberg mit seinem ekelhaft-pathetischen „Ja“ auf die angebliche Frage seiner kleinen Tochter ein. Der Videoausschnitt der zu Guttenberg’schen Trauerrede ist ja an heuchlerischer Peinlichkeit kaum zu überbieten und somit war eine gute Grundlage für weitere Peinlichkeiten gelegt.

Schon bald gab sie dem immer fetter werdenden Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel die Gelegenheit, die Gründe für den Afghanistaneinsatz der Bundeswehr darzulegen. Wir lernten dabei, dass es darum gehe, den Terroristen den Zugang zu Atomwaffen in der Region, aus China, Pakistan, Indien und irgendwelchen ehemals russischen Anrainerstaaten zu verwehren. Da dies von der Raus-aus-Afghanistan-Fraktion (Willemsen/ Gysi) mit einigem Erstaunen, weil brandneu, und einer gewissen spöttischen Heiterkeit hinterfragt wurde, schickte Niebel die seit Jahren bekannte Version vom Befrieden der Region durch Mädchenschulen und Brunnen- und Straßenbau hinterher, das übliche Gewäsch der CDU/FDP/SPD/Grüne-Regierung halt.

Dann durfte der, wegen seiner Irak-Kriegsunterstützung durch genaue Kenntnis der Massenvernichtungswaffen des Saddam Hussein, hinlänglich bekannte Bundeswehr- Hochschulprofessor Michael Wolffsohn seine Hau-drauf und Rein-Raus-und wieder rein- Strategie erläutern. Nun ja, den guten Michael kennt man u.a. aus dem Broder-Umfeld der „Achse des Guten“ und da weiß man natürlich, welch niedriges Niveau man erwarten darf.

Den Höhepunkt aber bildete Kerstin Müller. Die Frau ist außenpolitische Sprecherin der Grünen und eine gnadenlose Verfechterin des Afghanistan-Kriegseinsatzes. Ihrer Argumentation, im geifernden Stakkato vorgetragen, konnte ich leider nicht richtig folgen , irgendwas mit enttäuschten Soldaten und armen, unterdrückten Frauen – ach, eigentlich war’s mir auch egal. Hellhörig wurde ich erst, als sie die „Raus-aus-Afghanistan“-Forderung einer überdeutlichen Mehrheit der Deutschen angesichts der toten Soldaten als „schäbig“ bezeichnete. Aber damit nicht genug. Sie verstieg sich auch noch zu der Behauptung, die 70% der Deutschen, die den umgehenden Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan forderten, spielten dem afghanischen Widerstand in die Hände und seien letztlich schuldig am Tode der Soldaten. Dieser Auffassung schlossen sich Niebel und Wolffsohn nur zu gerne an.

Aha, darauf läuft es jetzt hinaus. Die Neuauflage der Dolchstoßlegende! Wir sind also schuld daran, bewusst oder unbewusst, dass die aufständischen Afghanen deutsche Soldaten töten. Mein Gott, da schäme ich mich aber jetzt. Natürlich nicht für meine pazifistisch Meinung zum Krieg, sondern dafür, dass ich die Grünen bislang für eine im Grundsatz pazifistische Partei gehalten und sie u.a. auch deshalb gewählt habe. Dass die Grünen für mich jetzt nicht mehr wählbar sind versteht sich ja wohl von selbst.

Ganz schön subversiv, die Anne Will.

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