Vielleicht...
...täusche ich mich, aber ich meine seit einigen Wochen eine gewisse Blog-Lethargie zu bemerken, sicher bei mir, aber auch anderenorts. Die Abstände zwischen den Postings werden länger und kaum jemand nimmt Bezug auf die aktuellen Medienkampagnen, Stichwort: Tibet, Bankenkrise, Linksruck und Talfahrt der SPD/CSU usw.
Möglicherweise liegt genau hier die Ursache, in den aufgepfropften Kampagnen. Man spürt die Absicht der Meinungssteuerung und verweigert sich. Erstens, weil man sich nicht gerne einspannen lässt und zweitens, weil’s eh Wurscht ist, was man dazu absondert.
Möglicherweise geht aber auch eine Modetorheit langsam zu Ende, ähnlich wie, Gott hab sie alle selig, seinerzeit Hula-Hoop, Gedeckzwang ( Bier plus Korn), Leggins ( besonders gerne von Damen mit ausladendem Untergestell getragen), NDW ( Neue Deutsche Welle –da-da-da), Opel Manta mit Fuchsschwanz, Ronald Barnabas Schill oder Verona Poth geb. Feldbusch.
Auf’s Bloggen bezogen kann man evtl. in Abwandlung des Karl-Valentin-Ausspruchs, es sei schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem, nunmehr behaupten: Es ist schon alles gesagt und mittlerweile auch tatsächlich von fast jedem.
Möglicherweise liegt genau hier die Ursache, in den aufgepfropften Kampagnen. Man spürt die Absicht der Meinungssteuerung und verweigert sich. Erstens, weil man sich nicht gerne einspannen lässt und zweitens, weil’s eh Wurscht ist, was man dazu absondert.
Möglicherweise geht aber auch eine Modetorheit langsam zu Ende, ähnlich wie, Gott hab sie alle selig, seinerzeit Hula-Hoop, Gedeckzwang ( Bier plus Korn), Leggins ( besonders gerne von Damen mit ausladendem Untergestell getragen), NDW ( Neue Deutsche Welle –da-da-da), Opel Manta mit Fuchsschwanz, Ronald Barnabas Schill oder Verona Poth geb. Feldbusch.
Auf’s Bloggen bezogen kann man evtl. in Abwandlung des Karl-Valentin-Ausspruchs, es sei schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem, nunmehr behaupten: Es ist schon alles gesagt und mittlerweile auch tatsächlich von fast jedem.
blackconti - 5. Apr, 14:39



Heute habe ich leider keinen Draht für all die übergeordneten Themen. 5 Jahre Irakkrieg, die Weltwirtschaft wegen der US-Hypothekenkrise vor dem Kollaps, die SPD im Allzeitumfragetief, der Chinese unterjocht Tibet, eiskalte Ostern in Europa, ....meinetwegen. Ich bin einzig und allein auf heute Nachmittag, 15.30 Uhr fixiert, weil da meine heiß und innig geliebte Werkself von Bayer 04 dem geradezu pervers kommerzialisierten FC Bayern in München versucht Paroli zu laufen ( Hrubesch)–ääh – zu bieten. Dem seit nunmehr 18 Jahren immer wieder kläglich gescheiterten Versuch der Leverkusener, die Bayern in München zu schlagen, wird wohl auch diesmal kein Erfolg beschieden sein. Allein, die Hoffnung stirbt erst um 17 Uhr 15. Eins ist allerdings absolute Gewissheit: Sollte meine heiß und innig geliebte Werkself tatsächlich gewinnen, so werden Adler, Rolfes und Castro nächstes Jahr bei den Bayern auf der Bank sitzen.
und vehement bestreitet er jegliche Mitverantwortung jener Kreise an der Entstehung des Gefühls der Ungerechtigkeit in der bundesdeutschen Gesellschaft, oder gar am Zulauf zur Links-Partei. Reflexartig wird die rührende Geschichte vom ehrbaren und gesellschaftlich verantwortlich handelnden Unternehmertum heruntergebetet. Tausendfache Steuerhinterziehung sind nur „Einzelfälle“, wo doch jedem klar ist, dass die „Lichtensteiner“ nur jene Fälle sind, die nun aufflogen. Die riesige Spitze eines Eisbergs.
ausgebrochen. An sich nichts besonderes, das macht der mit schöner Regelmäßigkeit und liefert zuverlässig wunderschöne Bilder von rotglühender Lava, die fauchend und dampfend im Meer verzischt. Möglicherweise bin ich Schuld am Ausbruch, denn vorgestern habe ich mich wieder mal den USA genähert, zwar nur gedanklich (siehe vorhergehenden Blackconti-Eintrag) und deshalb ist dieser Vulkanausbruch wohl auch nur harmloser Natur. Ansonsten waren bei meinen realen USA-Annäherungen immer gewaltige Katastrophen die Regel. Aber der Reihe nach:
Am 15. Mai 1980 betrat ich zum ersten mal nordamerikanischen Boden, zwar in Vancouver in Kanada, aber das liegt ja dicht an der Grenze zur USA und dem Bundesstaat Washington. In diesem findet man den Vulkan Mount St. Helens, der am 18.Mai 1980 in einer gewaltigen Eruption rund 400 Meter seiner vormals beachtlichen Höhe von 2950 Meter wegsprengte, riesige Waldgebiete verwüstete und 57 Menschen tötete. Die Bilder sah ich im kanadischen Fernsehen, interessiert an diesem beeindruckenden Naturschauspiel und natürlich ohne persönlichen Bezug.
Am 17. Oktober 1989 fand ich es auch noch nicht merkwürdig, dass wir die Tourpläne unserer Rundreise durch den Südwesten der USA am Bryce-Canyon ändern mussten, weil unser Reiseziel San Francisco am selbigen Tag durch das heute so benannte Loma-Prieta-Erdbeben getroffen worden, erheblich beschädigt und zur gesperrten Stadt erklärt worden war. Ein paar Tage später war SF wieder zugänglich, ganze Stadtbezirke allerdings abgesperrt und der Schock noch überall zu spüren.
Meine nächste USA-Reise führte mich im April 1995 nach Georgia im Südosten der Vereinigten Staaten und von dort zu einem Abstecher nach New Orleans. Nein, mit den Überschwemmungen dort von 2005 habe ich nichts zu tun, ehrlich, aber dennoch hat auch dieser USA-Aufenthalt ordentliche Zerstörung hinterlassen, denn auf der Rückfahrt von New Orleans nach Jekyll Island in Georgia vernahm ich am 19. April 1995 aus dem Autoradio, dass das Alfred P. Murray Federal Building in Oklahoma City durch einen Bombenanschlag vollständig zerstört wurde und 169 Menschenleben zu beklagen seien. Da, zum erstenmal, fiel mir auf, dass jeder meiner Besuche in Amerika von einem gewaltigen Desaster begleitet wurde.
