Warten auf…, ja, auf was eigentlich?
Sicher nicht auf den Weihnachtsmann, denn dieses inflationäre, amerikanisierte Ho-Ho-Ho-Gedöns, dieses grauenhaft verkitschte Konsumanimieren, geht mir schon seit Jahren so gewaltig auf den Keks, dass ich mit der Zeit mehr und mehr zum Weihnachtsignoranten mutierte. Das fällt natürlich hier im hochsommerlichen Südafrika auch nicht besonders schwer, denn in der Sonnenglut schwitzende Santa’s sehen nicht nur komisch aus, sondern, kommt man ihnen zu nahe, riechen sie auch etwas streng. Ich weiß, wovon ich rede ( guckst Du hier)!
In diesem Jahr kommt zur normalen Weihnachtsapathie leider auch noch eine veritable Blogunlust. Hier passiert nichts Berichtenswertes und irgendwie ist mir auch die Lust an Spott und Häme abhanden gekommen. Entweder sind die Dimensionen und die Tempi von Krisen und Fehlentwicklungen so gewaltig, ist die Hilflosigkeit der Krisenmanager so offensichtlich, dass ich mir mangels Sachverstand tunlichst jegliche Bewertung versagen sollte, oder aber, die publizierten Aufreger sind so spießig und banal, wie ihre Protagonisten, über die auch ich mich schon zur Genüge ausgelassen habe.
Natürlich ist es bemerkenswert, wenn sich eine Nation eine kleinkarierte Krämerseele als Staatsoberhaupt leistet und selbstverständlich entbehrt es nicht einer gewissen Komik, wenn sich eine Partei in Regierungsverantwortung in Auflösung befindet und zur Konkursabwicklung ihr Führungspersonal aus dem Kindergarten rekrutiert. Aber daran arbeiten sich tag-täglich ganze Heerscharen von Professionellen ab, wobei die Doppeldeutigkeit dieser Bezeichnung auch die Tätigkeit von so manchem Medienvertreter zutreffend beschreibt.
Der manchmal von mir als Ausweichthema herangezogene Bundesligafußball, im speziellen natürlich die Werkself von Bayer04 Leverkusen, ist leider im Moment auch nicht zu verwenden, denn 1. ist jetzt Winterpause und 2. spielt die ehemals geliebte Werkself einen geradezu peinlich schlechten Ball – ne, da schweige ich lieber betreten.
Also, worauf warte ich? In erster Linie wohl auf ein Ende der Schreibblockade und vielleicht mal wieder auf den ein oder anderen Einfall für eine erzählenswerte Geschichte. Warten wir es ab, vielleicht ist ja dies hier ein neuer Ansatz, denn bekanntlich, so ein Sprichwort, kommt der Appetit mit dem Essen. Apropo: Diesmal gab es keine Gans zu Weihnachten. Nirgends war eine käuflich zu erwerben und die Jagd auf die ägyptischen, wilden, verlief glücklos. Aber die beiden Mastenten vom Woolworth waren, mit Orangen-Honig-Glasur roasted to perfection, ein köstlicher Ersatz. In diesem Sinne, wenn auch etwas verspätet, tief aus dem Süden:
Fröhliche Weihnachten!
In diesem Jahr kommt zur normalen Weihnachtsapathie leider auch noch eine veritable Blogunlust. Hier passiert nichts Berichtenswertes und irgendwie ist mir auch die Lust an Spott und Häme abhanden gekommen. Entweder sind die Dimensionen und die Tempi von Krisen und Fehlentwicklungen so gewaltig, ist die Hilflosigkeit der Krisenmanager so offensichtlich, dass ich mir mangels Sachverstand tunlichst jegliche Bewertung versagen sollte, oder aber, die publizierten Aufreger sind so spießig und banal, wie ihre Protagonisten, über die auch ich mich schon zur Genüge ausgelassen habe.
Natürlich ist es bemerkenswert, wenn sich eine Nation eine kleinkarierte Krämerseele als Staatsoberhaupt leistet und selbstverständlich entbehrt es nicht einer gewissen Komik, wenn sich eine Partei in Regierungsverantwortung in Auflösung befindet und zur Konkursabwicklung ihr Führungspersonal aus dem Kindergarten rekrutiert. Aber daran arbeiten sich tag-täglich ganze Heerscharen von Professionellen ab, wobei die Doppeldeutigkeit dieser Bezeichnung auch die Tätigkeit von so manchem Medienvertreter zutreffend beschreibt.
Der manchmal von mir als Ausweichthema herangezogene Bundesligafußball, im speziellen natürlich die Werkself von Bayer04 Leverkusen, ist leider im Moment auch nicht zu verwenden, denn 1. ist jetzt Winterpause und 2. spielt die ehemals geliebte Werkself einen geradezu peinlich schlechten Ball – ne, da schweige ich lieber betreten.
Also, worauf warte ich? In erster Linie wohl auf ein Ende der Schreibblockade und vielleicht mal wieder auf den ein oder anderen Einfall für eine erzählenswerte Geschichte. Warten wir es ab, vielleicht ist ja dies hier ein neuer Ansatz, denn bekanntlich, so ein Sprichwort, kommt der Appetit mit dem Essen. Apropo: Diesmal gab es keine Gans zu Weihnachten. Nirgends war eine käuflich zu erwerben und die Jagd auf die ägyptischen, wilden, verlief glücklos. Aber die beiden Mastenten vom Woolworth waren, mit Orangen-Honig-Glasur roasted to perfection, ein köstlicher Ersatz. In diesem Sinne, wenn auch etwas verspätet, tief aus dem Süden:
Fröhliche Weihnachten!
blackconti - 25. Dez, 11:30



Da können die Innenminister von Bund und Ländern nun noch so triefäugig schockierte Betroffenheit heucheln, ihr völliges Versagen ist unverzeihlich und müsste den sofortigen Rücktritt nach sich ziehen. Sollte man meinen, aber das wird nicht geschehen, denn dass es einen Unterschied zwischen linkem und rechtem Terror gibt und damit auch in den Bekämpfungsstrategien, müssen wir einsehen.
Selbstverständlich, aber warum eigentlich nur in Deutschland? Zumindest drängt sich mir diese Frage auf, seit ich bemerkt habe, dass von mir dilettantisch angefertigte und auf YouTube hochgeladene Videoclips zwar weltweit, aber nicht in Deutschland anzuschauen sind. Es sind nicht die Bilder, sondern die unterlegte Hintergrundmusik, die die GEMA auf den Plan ruft. Selbst bei ausgewählten Fragmenten mehr oder weniger gängiger Popmusik haut die GEMA umgehend eine Blockade rein. Da spielt es keine Rolle, ob ein Jahrzehnte alter Popsong oder ein aktueller Black-Eye- Peas – Hit als Sound benutzt wurde, ob man das Fragment von einer ganz normal käuflich erworbenen Platte oder von einem (illegalen?) Download kopiert hat. Und sei der Musikfetzen auch noch so kurz, die GEMA merkt’s und dann geht via YouTube nix mehr – nur in „Germany“, wohlgemerkt, ansonsten läuft’s weltweit problemlos. 
