Grosse BILD.de –Aktion
So was kriege ich hier ja normalerweise gar nicht mit und als ich davon hörte, dass es eine Aufforderung der Bild-Zeitung gäbe, Grußbotschaften an die Bundeswehrsoldaten in Afghanistan zu senden, hielt ich das für einen schlechten Scherz. Falsch gedacht, das gibt es wirklich und es gibt bereits jede Menge Grüße, nachzulesen bei Bild.de. Na, das sind wir doch schon wieder einen Schritt weiter und eine schöne Tradition lebt wieder auf. So was hatten wir doch vor ca. 70 Jahren schon mal?
Dass 98.7% der Grußschreiber den Afghanistaneinsatz positiv sehen und die Soldaten als Helden verehren, wundert mich nicht. Die Grußbotschaften sind allerdings in auffällig korrektem Deutsch verfasst, orthographisch und grammatikalisch nix auszusetzen. Das wundert mich dann doch, schätzte ich die Kenntnisse der Regeln der deutschen Sprache in Wort und besonders in Schrift beim gemeinen Bild-Leser als eher rudimentär ein. Aber vielleicht ist mein Verdacht, die veröffentlichten Grüße würden den kranken Hirnen von Bild.de-Volontären entspringen, völlig falsch. da ja auch ich zu einer authentischen Grußbotschaft animiert wurde:
Liebe Jungs und Mädels im Feld in Afghanistan,
danke, dass ihr so einen tollen Job macht. Irgendwer muss ja dem Muselmann endlich mal die Harke zeigen, weil, sonst jault ja in Deutschland bald nur noch der Imam vom Minarett. Und wenn ihr den zottelbärtigen Taliban gleich vor Ort abserviert, dann kann der sich hier bei uns nicht mehr in die Luft sprengen. Super. Macht sie fertig!
Noch ist sie auf Bild.de nicht freigeschaltet. Warum nicht?- Keine Ahnung!
Nachtrag: Jetzt bin ich wirklich gerührt. Die Blöd.de hat meinen doch wohl offensichtlich saudämlichen "Gruß" tatsächlich veröffentlicht. Ich fass es nicht!
Dass 98.7% der Grußschreiber den Afghanistaneinsatz positiv sehen und die Soldaten als Helden verehren, wundert mich nicht. Die Grußbotschaften sind allerdings in auffällig korrektem Deutsch verfasst, orthographisch und grammatikalisch nix auszusetzen. Das wundert mich dann doch, schätzte ich die Kenntnisse der Regeln der deutschen Sprache in Wort und besonders in Schrift beim gemeinen Bild-Leser als eher rudimentär ein. Aber vielleicht ist mein Verdacht, die veröffentlichten Grüße würden den kranken Hirnen von Bild.de-Volontären entspringen, völlig falsch. da ja auch ich zu einer authentischen Grußbotschaft animiert wurde:
Liebe Jungs und Mädels im Feld in Afghanistan,
danke, dass ihr so einen tollen Job macht. Irgendwer muss ja dem Muselmann endlich mal die Harke zeigen, weil, sonst jault ja in Deutschland bald nur noch der Imam vom Minarett. Und wenn ihr den zottelbärtigen Taliban gleich vor Ort abserviert, dann kann der sich hier bei uns nicht mehr in die Luft sprengen. Super. Macht sie fertig!
Noch ist sie auf Bild.de nicht freigeschaltet. Warum nicht?- Keine Ahnung!
Nachtrag: Jetzt bin ich wirklich gerührt. Die Blöd.de hat meinen doch wohl offensichtlich saudämlichen "Gruß" tatsächlich veröffentlicht. Ich fass es nicht!
blackconti - 28. Jul, 03:01


Steffen Seibert ist nicht nur ein Name, sondern auch ein ganzer Satz. Diese Erkenntnis hatte der Kabarettist
...und nun können wir uns alle wieder dem normalen Leben widmen. Spanien hat verdient gewonnen. Sie spielten nicht den schönsten, aber den effektivsten Fußball. Das Endspiel war ein ziemliches Gewürge und eigentlich hatte ich von den Holländern etwas mehr erwartet, mehr spielerische Klasse, aber die mannschaftliche Geschlossenheit der Spanier gab auch in diesem Spiel den Ausschlag und erstickte holländische Ansätze bis auf wenige Momente im Keim. Ähnlich wie gegen Deutschland schien es nur immer eine Frage der Zeit bis zum spanischen Torerfolg. Kurz vor Ende der Verlängerung war es ja dann soweit und Iniesta, der beste Spanier, klärte mit seinem Tor die Verhältnisse und bewahrte die Holländer vor der Peinlichkeit einer Zufallsweltmeisterschaft durch Elfmeterschiessen. Dass dem Tor ein klares Abseits voraus ging, ja sicher, passt zu den Schiedsrichterleistungen, wird aber kaum zur Legendenbildung reichen.
Diego Forlan wurde zum besten Spieler des WM-Turniers gewählt. Völlig zu recht, denn der blondgelockte Uruguayer war nicht nur DIE eindrucksvolle Führungsfigur in seiner Mannschaft, nein, er verzückte auch fußballdesinteressierte Frauen dergestalt, dass diese das nächste Spiel der Uruguayer kaum erwarten konnten. Die spitzen Schreie einiger Damen bei seinem Lattenkracher in der letzten Sekunde des Spiels gegen Deutschland ließen jedenfalls auf massive erotische Phantasien schließen.

